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Meet me at CeBIT

Posted on März 2nd, 2010 in Deutsch, Enterprise 2.0, Social Media, cebit, ifridge, netmedia, social networking | No Comments »


Es ist mal wieder Zeit für die CeBIT und natürlich ist ifridge & Company ebenfalls vertreten. Gemeinsam mit unserem Partner netmedia stellen wir den Social Workplace - den Arbeitsplatz der Zukunft - vor.

Hierbei gehen wir der Frage nach wie man Enterprise 2.0 in den Unternehmensalltag integrieren kann. Neben den technischen Möglichkeiten geht es auch um die richtige Strategie, die Einbindung in die Prozesse und die richtige Abwägung der Risiken.

Darüber hinaus moderieren wir zwei sehr interessante Sessions zum Thema:

Social Messaging & Collaboration
5. März 2010, Halle 6, 11.40 Uhr

Flexiblere Informations- und Kollaborationsformen sind wichtige Elemente des "Enterprise 2.0"-Ansatzes. In der Praxis geht es dabei um öffentliche bzw. im Unternehmen öffentliche Kurznachrichten-Dienste a la Twitter (auch als Social Messaging-Lösungen bezeichnet) und anderen Social Software-Ansätzen, die die Kommunikation, Kooperation und Koordination unterstützen. Als wichtige Herausforderung dieser neuen Groupware-Ansätze ist der Aspekt der Strukturierung und Entwicklung des entlang der von diesen Systemen unterstützen Zusammenarbeit generierten Wissens zu diskutieren.
Auf dem Panel sollen die verschiedenen Ansätze und die besonderen Herausforderungen dieses Konzeptes in der Praxis anhand mehrerer Erfahrungsberichte und Lösungswege diskutiert werden.


Social CRM - Kundenvertrieb & Service 2.0
5. März 2010, Halle 6, 13.50 Uhr

Die Einbindung der sozialen Medien und Netzwerke in die Prozesse des Kundenmanagement - sei es für den Vertrieb oder den Service - das ist die Idee von "Social CRM" und bietet den Ausgangspunkt für eine Reihe von neuen Anwendungen und Servicelösungen. Dabei stehen derzeit sicherlich noch zwei gegensätzliche Zielsetzungen im Raum: aus vertrieblicher Sicht soll durch die Anreicherung der Kundendaten mit den Diskussionsbeiträgen, Meinungen und sonstigen Profildaten der Kunden der Kunde transparenter und besser "verständlich" gemacht werden. Aus der Service-Sicht sollen Dienste wie GetStatisfaction.com oder BrandsListen.com das Feedback der Kunden frühzeitig kanalisieren, einen Selbsthilfeprozess initieren und Impulse in Richtung eines offenen Geschäftsmodells geben.
Das Panel "Social CRM - Kundenvertrieb & Service 2.0" diskutiert diese zwei durchaus widersprüchlichen Ansätze und ihr Potentiale sowie Herausforderungen.

Mehr Hintergründe zum Enterprise 2.0 und Social Media, insbesondere Details zu
  • Social Workplace - dem Arbeitsplatz der Zukunft
  • Social Business Design, d.h. die Einbindung der Möglichkeiten im Enterprise 2.0 in die Prozesse des Unternehmens und dem
  • Reputation Management welches sicherstellt, dass sich die Dialoge sowohl inhaltlich als auch vom Stil im angemessenen Rahmen halten (Thema Risiko Management)
gibt es hier im Enterprise 2.0 Special von netmedia sowie in nachfolgender Präsentation.


Alltagstaugliches Enterprise 2.0

Posted on Februar 22nd, 2010 in Deutsch, Open Text, RedDot, Social Media, Social Workplace, ifridge, netmedia, social networking | No Comments »

Es gibt so Tage, die es in sich haben. Der heutige begann mit einer SMS von Lufthansa: Ihr Flug wurde leider annuliert! Grundsätzlich war damit zu rechnen, aber nachdem am Abend der Flug noch bestätigt wurde, war die SMS um 5 Uhr etwas überraschend. Aber wenn man von etwas begeistert ist, gibt es auch einen Weg und so kamen wir über Hannover und viel Diplomatie doch noch zu Open Text Web Solutions Group User Group. Airberlin sei Dank.

Menschen, Prozesse, Sicherheit

Wenn es um Social Media geht, ist immer noch eine grosse Unsicherheit zu spüren. Die folgende Präsentation schafft einen Überblick wie man das Thema in den Unternehmensalltag einbinden kann - sowohl strategisch als auch pragmatisch operativ. 


Social Media im Unternehmenseinsatz

Posted on Februar 1st, 2010 in Deutsch, Social Media, Social Workplace, ifridge, netmedia, social networking | 2 Comments »

Die einen können es nicht mehr hören, und die anderen wollen es nicht wahrhaben: Social Media oder Enterprise 2.0 steht in der Tür ... auch in Deutschland. Was mich in den Dialogen immer wieder überrascht ist wie wenig Bezug bei der Diskussion zum echten Geschäftseinsatz genommen wird. Natürlich sind Begriffe wie Facebook oder YouTube spannender als Mitarbeitermotivation oder Reputationsmanagement. Aber jeder, der mal ein Unternehmen geleitet hat weiß, dass es den leichten Weg nicht gibt.

Der Social Workplace

Ein Thema, das mich bereits seit vielen Jahren fesselt, lässt sich am besten mit dem Begriff Social Workplace beschreiben. Damit gemeint ist die persönliche (daher soziale) Interaktion (Dialog) am Arbeitsplatz, und wie man dieses überaus wichtige Thema in die digitale Welt überführen kann.
Dieser persönliche Dialog bei einem Kaffee im Büro oder die kleinen Kommentare während einer Präsentation auf einer Konferenz sind es, die eine Bindung entstehen lassen. Und genau dieses Netzwerk an Bindungen ist es, auf das wir jeden Tag zurückgreifen, wenn wir etwas bewegen, erledigen oder verstehen wollen.

Man sollte dabei nicht den Fehler machen, das als "Klönen" abzutun. Das gehört auch dazu, aber viele Menschen begegnen sich kaum noch persönlich, sondern sind auf andere Kommunikationswege angewiesen, und genau hier greift das "Social" im "Workplace". Reisen sind teuer, oft unproduktiv und lassen sich nicht so spontan einrichten. Daher muss es unsere Aufgabe sein, diesen Dialog digital abzubilden. 

Ansätze für den Unternehmensalltag

Genau hier setzt die Idee des Social Workplace an! Wie schaffen wir Möglichkeiten zum Dialog für die Menschen in unserer Firma, die miteinander reden sollten, sich vielleicht aber gar nicht kennen oder bisher keinen Ansatz gefunden haben, in Kontakt zu treten? Hier hilft ein Grundinstinkt des Menschen : die Neugierde. Menschen möchten gerne wissen, was um sie herum geschieht. Jeder, der länger in einem Unternehmen ist, kennt die verschiedenen inoffiziellen Kommunikationskanäle.

Der Ansatz des Social Workplace schafft ein offenes Umfeld mit direktem Zugang zu allen relevanten Informationen. Aber er geht noch einen Schritt weiter und fördert den Dialog über genau diese Informationen. Wobei wir hier nicht den Fehler machen sollten und Informationen zu eng zu definieren. Auch die Ergebnisse der Betriebssportmannschaften, der Gewinn eines großen Auftrages oder Umbaumassnahmen in der Fertigung sind Informationen, die wichtig sind und über die ohnehin jeder im Unternehmen spricht, nun eben auch digital.

Strategie: Top-Down oder Bottom-Up

Immer wieder stellt man mir die Frage, wie wir damit anfangen sollten. Zentral von Seiten des Management oder aus den Abteilungen von unten nach oben. Die Anwort ist so einfach wie unbefriedigend: es kommt darauf an. Jedes Unternehmen hat seine eigene Kultur, und keine noch so gut durchdachte Idee kann dies ignorieren. Daher ist es so wichtig, dass man sich mit dem Thema strategisch befasst und nicht nur darüber nachdenkt, welche Tools wie Wikis oder Blogs man einsetzen soll.

Hier muss ich allerdings anmerken, dass mein Ansatz davon ausgeht, dass ein Unternehmen es wirklich ernst meint. "Einfach mal ausprobieren" ist zwar ein beliebter Rat unter Social-Media-Gurus, und ich habe das anfangs auch so vertreten, aber wir können ein so grundlegendes Thema nicht dem Zufall überlassen oder gar der IT. Meine Meinung hierzu ist mittlerweile sehr eindeutig: nicht jeder muss das machen, aber wenn, dann richtig. Falls man unsicher ist, sollte man einfach externe Hilfe in Anspruch nehmen. 

Von oben, aber nicht von oben herab

Eine Sache liegt mir allerdings noch am Herzen. Dialoge erfordern Vertrauen. Wir kennen es aus dem Alltag, erst wenn man sich etwas vertrauter wird, tauscht man auch mal etwas persönliches aus. Gleiches gilt im Unternehmensalltag, erst wenn man sich sicher ist, dass die Idee, der Kommentar oder das Feedback ernst genommen wird, entsteht eine Kultur des Dialoges. Daher ist es wichtig, dass "die da oben" auch mitmachen.

Genauso wichtig ist es, dass im Dialog zunächst die Hierachien keine Rolle spielen dürfen. Wohl gemerkt im Dialog. Wenn es an die Entscheidungen geht, ist es immer noch unsere Aufgabe als Manager die Entscheidungen zu treffen und dafür auch einzustehen. Auch wenn immer von der Demokratisierung gesprochen wird, einer muss sagen, wo es lang geht. Das werden die Puristen im Social Media nicht gerne hören, aber in der Regel haben die auch noch keine ihrer Empfehlungen im Unternehmensalltag umsetzen müssen. Der große Unterschied für Manager liegt nun darin, zunächst zu moderieren, dann zu entscheiden und auch zu begeistern.

Präsentation: Alltagstauglichen Enterprise 2.0 im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit netmedia und Open Text: