Das Thema Leadership 2.0 ist in den vergangenen Monaten verstärkt in der Wahrnehmung von Unternehmern und Führungskräften angekommen. Immer häufiger spreche ich bei unseren Beratungsprojekten mit Menschen in Führungspositionen darüber, welche Auswirkungen der Paradigmenwechsel in der Kommunikation auf ihre eigene Rolle hat. Die Bereitschaft zu einer neuen Führungskultur ist wichtige Voraussetzung für die notwendigen Veränderungen im Unternehmen. Dies wird inzwischen auch von traditionellen Unternehmen erkannt, die nicht “online” als Kerngeschäft betreiben. Auf der anderen Seite sorgt das Thema aber auch für viele Fragezeichen bei Vorständen und Abteilungsleitern, die unsicher sind, wie sie dieser Herausforderung begegnen sollen. Read the rest of this entry »
Kay Siemund ist Leiter für Innovationsmanagement bei der GAD eG in Münster. Die GAD mit Firmensitz in Münster ist IT-Dienstleister, Rechenzentrum und Softwarehaus für rund 430 Banken. Die Kernkompetenzen liegen neben Beratungs- und Schulungsdienstleistungen, in der Entwicklung und dem Betrieb von modernen und zukunftsfähigen Core-Banking-Lösungen sowie in der Bereitstellung hochwertiger und sicherer Outsourcing-Services. Außerdem war die GAD eG einer der Gastgeber bei der IBM JamCamp Bustour im Oktober 2011 – was der Anlass war, dieses Interview mit ihm zum Thema Social Workplace bei der GAD zu machen. Read the rest of this entry »
Ich hatte die letzten Wochen viele interessante Gespräche mit Menschen, die alle an Enterprise 2.0 und den Social Workplace als unsere digitale Arbeitsumgebung der Zukunft glauben: Visionäre CEOs und CIOs, die ihr Unternehmen fit für die Zukunft machen wollen. Und Mitarbeiter, die eine leichtere Kommunikation und Zusammenarbeit herbeisehnen. Alle scheinen also das Gleiche zu wollen, oder? Read the rest of this entry »
Vor 6 Monaten hatte ich in einem Blogpost unsere Erfahrungen und Ansichten zum Thema Leadership 2.0 und die Merkmale, die einen Leader 2.0 ausmachen, beschrieben. Ich habe anschließend viel konstruktives Echo erhalten und mich sehr über die sich daraus ergebenden interessanten Diskussionsmöglichkeiten mit Führungskräften gefreut.
In der Nachbetrachtung des vergangenen halben Jahres muss ich gleichzeitig feststellen, dass bei jedem Unternehmen, das wir beraten, genau dieses Verständnis der Führung und die Bereitschaft zur Annahme der zukünftigen Rolle des Managements über die Geschwindigkeit des Gelingens oder gar über den Erfolg der Veränderungen entscheidet. Dabei ist es völlig gleich, ob es sich um die Entwicklung einer übergeordneten Vision und Strategie für den Social Workplace als digitaler Arbeitsplatz der Zukunft, die Erarbeitung wirtschaftlicher Konzepte als “Social Business” oder um infrastrukturelle Enterprise 2.0 Einführungen handelt: Leadership 2.0 und die aktive Teilhabe des Managements an diesen Veränderungen sind immer die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Read the rest of this entry »
Es soll ja noch Menschen geben, denen Begriffe wie Social Media, Social Workplace oder Social Network nichts sagen. Vermutlich sind das die gleichen, denen anlässlich der drohenden Premiere von Windows 95 im Streiflicht der Süddeutschen Zeitung unterstellt wurde, sie hielten Atari für einen japanischen Filmregisseur (es ist Google nicht gelungen, diesen Kommentar in den Tiefen des WWW aufzuspüren – war eine schwierige Zeit für Onlinejournalisten damals). Einer nicht repräsentativen Umfrage auf einem Grillfest vor etwa 4 Wochen zufolge, kennen mehr Menschen in meinem Bekanntenkreis Facebook als den Begriff Social Media. Und häufig sind dies genau die Menschen, die mit einer Mischung aus Neugier und Argwohn fragen, was man denn beruflich so mache, um dann, nach fünf verzweifelten Minuten voller Erklärungsversuche, was ich als Berater für Enterprise 2.0 und Social Workplace denn eigentlich mache und dass es nichts, haha, mit Star Trek zu tun hat, die Zusammenfassung “Ach, ihr macht Facebook für Unternehmen” zu präsentieren. Manchmal gelingt es mir dann noch, ein “nicht so ganz” in den Garten zu werfen. Zur Erklärung, dass eine meiner wichtigsten Aufgaben die Trennung von Hype und Substanz ist, um daraus die Relevanz für Unternehmen zu destillieren, reicht es meistens nicht mehr. Vermutlich, weil der Begriff “destillieren” auf Grillfesten die Leute assoziativ so richtig in Fahrt bringt. Zum Glück wird das jetzt alles anders. Read the rest of this entry »
Eins muss man Google lassen: Sie überraschen immer wieder mit grandiosen Würfen. Selbst, wenn diese nicht immer zum Erfolg führen, tun sie doch eins sicher: Bestehende Methoden von Kommunikation und Arbeitsprozessen zu hinterfragen. Dabei war es ihnen, trotz aller Innovationen bisher nicht gelungen, wirklich einen Fuß in Social Networks zu setzen: Sowohl Google Wave als auch Google Buzz konnten nur eine eher geringe Nutzeranzahl begeistern, ganz zu schweigen von Orkut, das fast nur in Brasilien angenommen wurde. Aber jetzt soll alles anders werden und Google+ verspricht der Clou, nach der Google Suchmaschine, zu werden. Read the rest of this entry »

"Meister, schneid den Stein rasch..."
Die Art und Weise wie Menschen miteinander kommunizieren verändert sich. Privat sind Menschen schon heute in sozialen Netzwerken und Microblog-Communities vernetzt, doch im Berufsumfeld wird der offene Dialog nicht als Chance begriffen, sondern mit Kontrollverlust gleichgesetzt. Dabei ist es in einer immer komplexer werdenden Welt unerlässlich, Wissen und Informationen ohne Hürden miteinander zu teilen. In einigen Bereichen des Geschäftslebens wurde dies bereits sehr früh bemerkt, andere tun sich noch schwer damit, dies zu akzeptieren. Während einige Unternehmen ihre Kommunikationskultur zukunftsfähig gestalten, versuchen andere mit dem Einsatz von Social Media Tools auf den fahrenden Zug aufzuspringen, nur um kurze Zeit später zu bemerken, dass dies ohne fehlende Kommunikationsstrategie schief geht. Wie aber muss sich Kommunikation im Unternehmen ändern, um den Anforderungen von morgen vorbereitet begegnen zu können? Read the rest of this entry »
In unseren Beratungs- und auch Umsetzungsprojekten haben mein Team und ich häufig mit Menschen aus Führungspositionen von mittelständischen und großen Unternehmen zu tun. Durch Gespräche, Workshops und Interviews lernen wir viel darüber, welche Herausforderungen diese Personen in Bezug auf die Unternehmensziele sehen, und welche Führungsrollen sie dabei übernehmen möchten. Auf der anderen Seite hören wir täglich, wie Mitarbeiter aus verschiedenen Ebenen dieser Unternehmen über das Management oder den Vorstand denken, fühlen und sprechen.
Das Bild, das die Mitarbeiter dabei zeichnen, widerspricht dem Selbstverständnis der Führungspersönlichkeiten oft in recht deutlichem Ausmaß. Dabei ist es nicht das “übliche” Klagen über das fehlende Verständnis für die Probleme, die die Mitarbeiter tagtäglich bei der Erledigung ihrer Arbeit haben. In den vergangenen Monaten konnte man vielmehr den Eindruck bekommen, dass zunehmend fehlende visionäre Eigenschaften sowie das Kommunikationsverhalten bemängelt werden, und daher die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Unternehmensführung und damit auch mit dem Unternehmen insgesamt verstärkt abnehmen. Read the rest of this entry »