Auch für Januar möchten wir Sie wieder mit ein paar interessanten Neuigkeiten versorgen, die wir gelesen und für gut befunden haben. An erster Stelle möchten wir gerne in eigener Sache ein Seminar zum Thema Leadership 2.0 bekannt geben, das wir gemeinsam mit der MFG Akademie zum 1. März planen. Weiterhin möchte ich auf den Artikel im PR-Blogger von Alexander Stocker aufmerksam machen, der kritisch ein Ergebnis einer McKinsey Studie hinterfragt. Außerdem im Netz ge- und für gut befunden: Eine Liste von 101 Beispielen zum ROI von Social Business. Die nächste Leseempfehlung handelt über die Zukunft der Arbeit und des Lernens. In dem lernen Sie etwas über Spannungsfelder, z.B. die zwischen einer langfristigen Strategie versus kurzfristiger Ertragserwartung. Ein schönes Projekt scheint das Buchprojekt “Prethinking Work” zu sein, an dem jeder mitgestalten darf der kann und möchte. Am Schluss gibt es noch ein ePaper, welches aus einem Enterprise 2.0 Workshop mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft entstand, und sich mit dem Thema beschäftigt welche denkbaren Mess- und Interpretationsgrößen es zur Erfolgsmessung beim Social Business gibt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und eine angenehme Restwoche. Read the rest of this entry »
Wenige Reiseanlässe haben meine lieben Mitbewohner (sprich: Familie) und Kollegen so sehr zum Lachen gebracht wie die Ankündigung meiner Fahrt nach Wachenheim zur Weinprobe 2.0. Das erste Kichern kam bei der Erwähnung des Reiseziels (“Wo musst du hin? Wo?”), das zweite, lautere Gegiggel bei der Vorstellung des Anlasses (“Weinfest zwo was?”) und schließlich, drittens, affektiertes Gelächter, als ich erzählte, dass dies auf Einladung einer BASF-Mitarbeiterin geschieht (“Gnihihi – macht BASF jetzt auch Wein?”). Leider zündeten die Erklärungsversuche nicht, weil meine Lieben sich so sehr über ihre eigenen vermeintlichen Witzchen beömmelten, dass Zuhören nicht drin war. Hab ich ja Verständnis für, ich war ja auch mal jung, aber so konnte ich meine Erklärungen nicht auf Plausibilität überprüfen, was mir während der Zugfahrt durch den goldenen Herbst doch ein wenig Unbehagen bereitet hat. Gänzlich unbegründet, wie sich herausstellte. Aber der Reihe nach.
Read the rest of this entry »
Am 13. Oktober fuhren wir gleich drei Stationen an. Als erstes lösten wir unsere Einladung bei United Prototypes ein, der Dachfirma des Social Gaming Projektes Fliplife. Unsere beiden Gastgeber Ibrahim Evsan und Thomas Bachem erzählten uns begeistert über ihr Unternehmen.
Punktuell möchte ich ein paar Informationen wiedergeben:
- Die Belegschaft besteht aus 25 Mitarbeitern im Herzen von Köln.
- Die Unternehmenskultur ist sehr offen, transparent und demokratisch.
- Sie leben das papierlose Büro (weitestgehend).
- Es gibt kein Herrschaftswissen, alles wird in einem Wiki veröffentlicht.
- Für Konflikte gibt es u. a. Nerv-Guns (Schaumstoffpistolen), deren Munition nach der Arbeit auf Kollegen verschossen werden darf.
- Die Arbeit soll Spaß machen, um auch das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv zu machen. Read the rest of this entry »
Es soll ja noch Menschen geben, denen Begriffe wie Social Media, Social Workplace oder Social Network nichts sagen. Vermutlich sind das die gleichen, denen anlässlich der drohenden Premiere von Windows 95 im Streiflicht der Süddeutschen Zeitung unterstellt wurde, sie hielten Atari für einen japanischen Filmregisseur (es ist Google nicht gelungen, diesen Kommentar in den Tiefen des WWW aufzuspüren – war eine schwierige Zeit für Onlinejournalisten damals). Einer nicht repräsentativen Umfrage auf einem Grillfest vor etwa 4 Wochen zufolge, kennen mehr Menschen in meinem Bekanntenkreis Facebook als den Begriff Social Media. Und häufig sind dies genau die Menschen, die mit einer Mischung aus Neugier und Argwohn fragen, was man denn beruflich so mache, um dann, nach fünf verzweifelten Minuten voller Erklärungsversuche, was ich als Berater für Enterprise 2.0 und Social Workplace denn eigentlich mache und dass es nichts, haha, mit Star Trek zu tun hat, die Zusammenfassung “Ach, ihr macht Facebook für Unternehmen” zu präsentieren. Manchmal gelingt es mir dann noch, ein “nicht so ganz” in den Garten zu werfen. Zur Erklärung, dass eine meiner wichtigsten Aufgaben die Trennung von Hype und Substanz ist, um daraus die Relevanz für Unternehmen zu destillieren, reicht es meistens nicht mehr. Vermutlich, weil der Begriff “destillieren” auf Grillfesten die Leute assoziativ so richtig in Fahrt bringt. Zum Glück wird das jetzt alles anders. Read the rest of this entry »
In der neuen Ausgabe des Fachmagazins Website Boosting erschien Anfang des Monats Januar 2011 ein von mir geschriebener, mehrseitiger Artikel über die strategische Ausrichtung von Enterprise 2.0 im Unternehmen. Das Credo dieses Artikels ist die ganzheitliche Betrachtung von Social Media und Enterprise 2.0 im Social Workplace – sowohl von der internen als auch von der externen Seite. In dem 5-seitigen Artikel können Sie lesen, wie beide Seiten zusammengehören, welche Ziele sie im Einzelnen verfolgen und wie Punkte wie Compliance, Motivation und Akzeptanz in der Praxis angegangen werden können. Read the rest of this entry »
Als ich unserem Kollegen und Partner Daniel Kraft am Sonntag telefonisch und per Facebook zu seinem Geburtstag gratulierte, ahnte ich schon, dass ich damit gleich zweifach seine alljährliche persönliche Geburtstagsstatistik bereichert hatte. Auch in diesem Jahr hat er seinen Jubeltag zum Anlass genommen, um detailliert auszuwerten, welche Auswirkung die Digitalisierung sozialer Interaktion hat und ist zu folgendem spannenden Ergebnis gekommen:
Der Anteil der Geburtstagsgrüße über soziale Netzwerke – insbesondere Facebook – überwog mit 74% dramatisch den direkten Glückwünschen per Email/Karten oder in persönlicher humanoider Form. Allerdings scheint dies insgesamt nicht zu Lasten seiner direkten Gratulanten zu gehen, die um 30% gestiegen sind! Eine weitere Beobachtung ist, dass die Anzahl der “öffentlichen Nachrichten” (also Facebook etc.) um mehr als 200% gestiegen ist, während die persönlichen Nachrichten per XING fast ganz weggefallen sind. Read the rest of this entry »
Ob Social Media für B2B interessant ist, ist eigentlich ein gänzlich unglücklicher Titel für eine Diskussion. Zumindest lehrte mich das der Besuch in Braunschweig. Warum? Es könnte zu einer Glaubens-Diskussion werden, darum. Aber mal von vorne.
Vom 5. bis 6. November fand das Barcamp in Braunschweig statt. Im Gepäck hatte ich zwei Sessionvorschläge, unter anderem eben aus besagter Diskussion. Angekündigt hatte ich die strategische Ausrichtung von Social Media, auch im Hinblick darauf, den Geist für die interne Kommunikation zu öffen. Nein, so gut war es nicht, denn so wie es sich herausstellte, sind die Begriffe noch lange nicht bei jedem so angekommen wie beim Nachbarn links und rechts daneben. Kurz gesagt: Es wurde mehr darüber diskutiert, was Social Media eigentlich ist als Erfahrungen auszutauschen. Das war sehr schade, nicht nur für mich sondern vor allem auch für diejenigen, die sich mehr Informationen zur Strategie wünschten. Read the rest of this entry »
A
m 27. und 28. Oktober treffen sich zum 14. Mal Entscheidungsträger des Public Sectors zur Fachmesse MODERNER STAAT auf dem Berliner Messegelände. Rund 4.000 Führungskräfte aus Bund, Ländern und Kommunen aus ganz Deutschland informieren sich über E-Government, Personalmanagement, IT-Management, IT-Sicherheit, Prozess- und Finanzmanagement. Read the rest of this entry »
Enterprise 2.0 und Social Media Projekte scheitern leider immer wieder – das frustriert nicht nur sondern kann auch sehr kostenintensiv werden. Die richtige Strategie ist natürlich wichtig und darunter zählt auch das Verhalten gegenüber Mitarbeitern und externen Partnern wie Kunden und Lieferanten. Mit einem Augenzwinkern gibt es daher heute eine etwas andere Übersicht: Von der Softwareeinführung bis zur Social Media Kommunikation ist alles dabei – Schmunzeln erlaubt. Read the rest of this entry »