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	<title>netmedia schreib.blog enterprise 2.0 &#187; social networking</title>
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		<title>Katzenjammer, Sandzeitalter und Sonntagsnebel &#8211; TedXYouth@RheinMain-Nachlese</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Fitzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Das vierte Sandzeitalter und die Digital Natives schrieb ich über mein Abstract, weil die Welt davon erfahren muss, was gerade mit uns passiert. Einen philosophisch nachdenklichen Vortrag wollte ich halten, über Paradigmenwechsel und was das wirklich bedeutet, als mich die Kunde ereilte, die Veranstaltung hieße TedXYouth und richte sich an Kinder und Jugendliche. Mulmigkeit bemächtigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/LUUXsB0lPIk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><div class="social4i" style="height:29px;">
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<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/sandtalk1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1882" title="sandtalk1" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/sandtalk1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Das vierte Sandzeitalter und die Digital Natives schrieb ich über mein <a href="http://www.tedxrheinmain.de/youth/program/">Abstract</a>, weil die Welt davon erfahren muss, was gerade mit uns passiert. Einen philosophisch nachdenklichen Vortrag wollte ich halten, über Paradigmenwechsel und was das wirklich bedeutet, als mich die Kunde ereilte, die Veranstaltung hieße <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/11/die-vier-sandzeitalter-auf-dem-tedxyouthrheinmain/">TedXYouth</a> und richte sich an Kinder und Jugendliche. Mulmigkeit bemächtigte sich meiner als ich mich fragte, ob es möglich wäre, dieses Thema einer Gruppe von 12-17-Jährigen näherzubringen, so dass sie verstehen, was mein Anliegen ist. Oder würden die einfach unruhig auf ihren Stühlen herumruckeln und mich mit Papierfliegern bewerfen? Schließlich geht es ja darum zu klären, wie unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum sich verändert, und den Feldstudien an meinen eigenen Kindern kann ich entnehmen, dass dies bei ihnen alle paar Wochen sowieso passiert, so dass die Verwunderung über diese Art der Veränderung sie nicht allzu sehr überraschen dürfte. Diese Erkenntnis war ein wenig desillusionierend, aber es gab kein Zurück.<span id="more-1880"></span></p>
<p>Was mich dann nach einer sonntagmorgendlichen Fahrt durch dichten Nebel (und die halbe Republik) sehr zufrieden stimmte war, dass weder nervös herumgeruckelt noch mit Papierfliegern geworfen wurde. Stattdessen waren die TeilnehmerInnen aufmerksam bei der Sache, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass das Konzept vollends durchgedrungen wurde. Aber das sollte nicht sonderlich verwundern, denn mehr als die Hälfte aller Erwachsenen scheint das auch nicht so richtig zu begreifen. Zumindest gewinne ich diesen Eindruck, wenn jemand meint, er könne einer Veränderung der Wahrnehmung der Welt, also einer Transformation unserer kognitiven Perzeption mit <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/10/turn-and-face-the-strange-change-management-und-andere-irrtumer/">Change Management begegnen</a>.</p>
<p>Jedenfalls war es zusätzlich zum Erwähnten meiner umwerfenden Müdigkeit (nach dem ebenso umwerfenden vorabendlichen <a href="http://www.weser-kurier.de/Bilder/Bremen/486060/Katzenjammer-bringen-das-Pier-2-zum-Toben.html">Katzenjammer-Konzert </a>in Bremen (auf Bild 69 kann man mich sehen)) und dem Übereifer des Restzeitkartenhochhalters geschuldet (5 Minuten hat er mir geraubt!), dass ich mit der Gedankenentwickung nicht ganz fertig wurde. Also reiche ich an dieser Stelle gerne noch ein paar erläuternde Worte nach.</p>
<p><object width="500" height="254"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LUUXsB0lPIk?version=3&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LUUXsB0lPIk?version=3&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="254" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die im vierten Sandzeitalter anstehende Transformation bringt uns die Kommunikation vieler mit vielen. Was aus einer solchen Vernetzung heraus entstehen kann, ließ sich im ausklingenden Jahr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Frühling">in einigen Ländern der arabischen Welt</a> vortrefflich beobachten. Dass diese neue Form der Kommunikation dabei Hierarchien umgeht, ist ein weiteres Merkmal dieser veränderten Art des Austausches. Und wir stehen erst am Anfang dieser Vernetzung.</p>
<p>Wie lange es noch dauern wird, bis Menschen aufhören instinktiv an Kontrollverlust zu denken, wenn sie von Vernetzung reden, wie lange sie optimierte Prozesse mit Intelligenz verwechseln werden, ist derzeit noch unklar. <a href="http://vimeo.com/31083230">Paradigmenwechsel brauchen Zeit</a>. Aber die nachfolgenden Generationen werden ein anderes Verständnis von Kommunikation in sich tragen und unser Auftrag ist es dafür Sorge zu tragen, dass sie die dafür erforderlichen Kompetenzen erlernen können, in den Unternehmen, in den Schulen und im täglichen Umgang miteinander. Veranstaltungen wie die TedX Youth sind sicherlich ein Beitrag auf diesem Weg. Dank an <a href="https://www.xing.com/profile/DarrenJ_Cooper" target="_blank">Darren Cooper</a> und unsere Freunde von <a href="http://www.ifridge.com/people/markusvonaschoff/2011/11/21/tedx-or-children-changing-the-world">ifridge</a>, dass ich dabei sein durfte.
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		<title>JamCamp Tag 4: Besuch von Fliplife, der Bundeswehr und der XING Lounge Köln</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2011/10/jamcamp-fliplife-united-prototype-bwi-bundeswehr-xing-lounge-koln-social-workplace/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[netmedia Events]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 13. Oktober fuhren wir gleich drei Stationen an. Als erstes lösten wir unsere Einladung bei United Prototypes ein, der Dachfirma des Social Gaming Projektes Fliplife. Unsere beiden Gastgeber Ibrahim Evsan und Thomas Bachem erzählten uns begeistert über ihr Unternehmen. Punktuell möchte ich ein paar Informationen wiedergeben: Die Belegschaft besteht aus 25 Mitarbeitern im Herzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0181.jpg"><img class="size-medium wp-image-1725 alignleft" title="Besuch bei United Prototype" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0181-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Am 13. Oktober fuhren wir gleich drei Stationen an. Als erstes lösten wir unsere Einladung bei <a href="http://blog.unitedprototype.com/" target="_blank">United Prototypes</a> ein, der Dachfirma des Social Gaming Projektes <a href="http://www.fliplife.com" target="_blank">Fliplife</a>. Unsere beiden Gastgeber Ibrahim Evsan und Thomas Bachem erzählten uns begeistert über ihr Unternehmen.</p>
<p>Punktuell möchte ich ein paar Informationen wiedergeben:</p>
<ul>
<li>Die Belegschaft besteht aus 25 Mitarbeitern im Herzen von Köln.</li>
<li>Die Unternehmenskultur ist sehr offen, transparent und demokratisch.</li>
<li>Sie leben das papierlose Büro (weitestgehend).</li>
<li>Es gibt kein Herrschaftswissen, alles wird in einem Wiki veröffentlicht.</li>
<li>Für Konflikte gibt es u. a. Nerv-Guns (Schaumstoffpistolen), deren Munition nach der Arbeit auf Kollegen verschossen werden darf.</li>
<li>Die Arbeit soll Spaß machen, um auch das Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv zu machen.<span id="more-1724"></span></li>
</ul>
<p>Nach dieser kurzen Einführung erzählte Ibo uns anschließend etwas ausführlich über die Idee des Social Adventures und damit jene, die hinter Fliplife steckt:</p>
<div id="__ss_9296972" style="width: 477px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Das Fliplife Prinzip - Auf einen Blick" href="http://www.slideshare.net/ibrahim.evsan/presse-informationfliplife-highres" target="_blank">Das Fliplife Prinzip &#8211; Auf einen Blick</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9296972" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="477" height="510"></iframe></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">documents</a> from <a href="http://www.slideshare.net/ibrahim.evsan" target="_blank">Ibrahim Evsan</a></div>
</div>
<p>Fliplife war mal ein etwas anderes Thema auf unserer Tour, und wirklich sehr spannend. Ein Gamer bin ich zwar nicht, aber die Idee dahinter zu sehen und von den Gründern selbst erklärt zu bekommen, war einzigartig.</p>
<p><strong>BWI</strong></p>
<p><strong></strong><img class="alignnone size-medium wp-image-1726" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="Besuch bei BWI" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0184-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></p>
<p>Der zweite Besuch an diesem Tag war bei der <a href="http://www.bwi-it.de/" target="_blank">Bundeswehr in Wahn</a>. Dieser vor allem hinsichtlich der Frage interessant, ob eine so hierarchisch aufgebaute Organisation überhaupt eine Basis dafür hat, Social Media zu leben. Nach dem Vortrag der IBM zu Social Business wurde eine teils hitzige Gesprächsrunde eröffnet, in der wir Einblick in die derzeitigen Aktivitäten bekamen. So erfuhren wir, dass die Maßnahmen im Social Web über die Jugendausbildung initiiert wurde, vor allem um speziell die Jugend für die Bundeswehr zu begeistern. Daraus erkenne ich wirklich einen Nutzen und wie es scheint, macht die Bundeswehr dies auf Facebook auch ganz gut. Was aber die interne Kommunikation angeht, da steht sie vor einigen Herausforderungen. So sind unterschiedliche Dienststellen teilweise nicht mit Computern ausgestattet, weil sie sie nicht benötigen. Als Beispiel wurde die U-Boot Flotte genommen, die höchstens kurz Kontakt zur Außenwelt aufnimmt, um dann wieder abzutauchen.<br />
Eine weitere Herausforderung sind die teilweise sehr traditionell arbeitenden Führungskräfte: So soll es noch Menschen dort geben, die E-Mails ausdrucken, unterschreiben und per Post zurück senden.<br />
Eine Social Media Guideline soll es auch geben, allerdings scheint diese eher konträr zu dem, wozu sie eigentlich dienen soll. Bei der Bundeswehr ist klar geregelt: Facebook und Twitter dürfen wenn, dann nur privat genutzt werden. Beruflich ist es tabu. Ob sich dies so ohne weiteres trennen lässt, war einer der Diskussionspunkte beim leckeren Snack.</p>
<p>Der Besuch bei der BWI hat mir wirklich gut gefallen, weil er mich dazu brachte, das Thema Social Media von einer anderen Seite aus zu betrachten. Das Event, bei dem nicht nur wir, sondern auch einige Soldatinnen und Soldaten anwesend waren, war herzlich und die Teilnehmer in der Gesprächsrunde uns gegenüber sehr offen. Das Engagement der Anwesenden war allgemeinhin sehr spürbar und ich hoffe, dass sie nie den Mut verlieren werden, um die Bundeswehr ein Stück weit mit in die neue, digitale Kommunikation zu führen.</p>
<p><strong>XING Lounge</strong></p>
<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0190.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1727" title="Podiumsdiskussion auf der XING Lounge" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/IMG_0190-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
<p>An der letzten Station des Tages waren die Busteilnehmer im <a href="http://www.vintage.info/" target="_blank">Vintage in Köln</a> auf die XING Lounge geladen. Ulrich Kampffmeyer ist dortiger Ambassador und somit der Organisator dieses Events. Ca. 65 Gäste haben zugesagt, und wir wurden königlich mit Häppchen, Crémant und anderen leckeren Speisen und Getränken verwöhnt. Der Vortrag und die anschließende Podiumsdiskussion, auf der ich mit dabei war, rundeten den Abend ab. Ein <a href="https://www.xing.com/net/informationlifecyclemanagement/market-trends-fairs-congresses-546/de-xing-content-management-lounge-in-koln-am-13-10-2011-programm-update-38272369/38463298/#38463298" target="_blank">detaillierterer Bericht wurde auf XING veröffentlicht</a>.</p>
<p>Am nächsten Tag ging es zur <a href="http://www.gad.de/" target="_blank">GAD eG</a>, einem IT-Dienstleister, Rechenzentrum und Softwarehaus für rund 450 Banken.
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<div class="socialicons s4twitter" style="float:left;margin-right: 10px;background:url(&quot;http://goo.gl/zjqd1&quot;) no-repeat;"><a href="http://twitter.com/share" data-url="http://www.netmedia.de/blog/2011/10/jamcamp-fliplife-united-prototype-bwi-bundeswehr-xing-lounge-koln-social-workplace/" data-counturl="http://www.netmedia.de/blog/2011/10/jamcamp-fliplife-united-prototype-bwi-bundeswehr-xing-lounge-koln-social-workplace/" data-text="JamCamp Tag 4: Besuch von Fliplife, der Bundeswehr und der XING Lounge Köln" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" data-via="netmedianer"></a></div>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Book zur Blog-Parade: 23 Mal Arbeitsplatz der Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leadership 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Parade]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[JamCamp]]></category>
		<category><![CDATA[XING Lounge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, etwas unsicher war ich schon als ich die Blog-Parade &#8220;Arbeitsplatz der Zukunft” am 12. September 2011 ausschrieb. Ich fragte mich, ob eine von einem Firmenblog initiierte Parade überhaupt Zuspruch finden würde. Im Nachhinein war die Sorge völlig unbegründet und wir dürfen und riesig über 23 TeilnehmerInnen freuen, die sich an der Aktion beteiligt haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<p>Zugegeben, etwas unsicher war ich schon als ich die <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/09/blogparade-wie-ist-dein-arbeitsplatz-der-zukunft/">Blog-Parade &#8220;Arbeitsplatz der Zukunft” am 12. September 2011</a> ausschrieb. Ich fragte mich, ob eine von einem Firmenblog initiierte Parade überhaupt Zuspruch finden würde. Im Nachhinein war die Sorge völlig unbegründet und wir dürfen und riesig über 23 TeilnehmerInnen freuen, die sich an der Aktion beteiligt haben.</p>
<p><strong>Die Blog-Paraden-Teilnehmer</strong><br />
Mein großer Dank gilt allen, die mitmachten und natürlich auch jenen, die die Aktion auf allen Kanälen bekannt gemacht haben. Ohne Sie/Euch wäre das hier nicht möglich gewesen:<span id="more-1697"></span></p>
<ol>
<li><a title="Ben Bencivinni | &quot;Arbeiten in der Zukunft&quot; = &quot;Arbeiten in der Gegenwart&quot;" href="http://kommanichtpunkt.wordpress.com/2011/09/12/arbeiten-in-der-zukunft/" target="_blank">Ben Bencivinni | &#8220;Arbeiten in der Zukunft&#8221; = &#8220;Arbeiten in der Gegenwart&#8221;</a></li>
<li><a title="Uwe Hauk | Blogparade: Wie ist mein Arbeitsplatz der Zukunft?" href="http://www.livingthefuture.de/?p=3344" target="_blank">Uwe Hauk | Blogparade: Wie ist mein Arbeitsplatz der Zukunft?</a></li>
<li><a title="Michael Bauer | Suntne Angeli?" href="http://mikelbower.de/blog/index.php/c76/suntne-angeli" target="_blank">Michael Bauer | Suntne Angeli?</a></li>
<li><a title="Michael Bauer | Suntne Angeli?" href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2011/09/14/technik/mein-wunsch-arbeitsplatz-der-zukunft/" target="_blank">Peer Wandinger | Mein Wunsch-Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Oliver Gassner | Blog-Parade: &quot;Wie sieht dein Arbeitsplatz der Zukunft aus?&quot;" href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/5093-Blog-Parade-Wie-sieht-dein-Arbeitsplatz-der-Zukunft-aus.html" target="_blank">Oliver Gassner | Blog-Parade: &#8220;Wie sieht dein Arbeitsplatz der Zukunft aus?&#8221;</a></li>
<li><a title="Tina Krogull | Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?" href="http://www.mis-cel-la-ne-ous.de/?p=35" target="_blank">Tina Krogull | Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?</a></li>
<li><a title="Stefan Pfeiffer | Mein immer mehr sozialer Arbeitsplatz von heute" href="http://digitalnaiv.wordpress.com/2011/09/17/de-mein-immer-mehr-sozialer-arbeitsplatz-von-heute/" target="_blank">Stefan Pfeiffer | Mein immer mehr sozialer Arbeitsplatz von heute</a></li>
<li><a title="Bianca Gade | Mein Arbeitsplatz der Zukunft - heute gibt´s Ostwind" href="http://www.chiliconcharme.de/2011/09/18/mein-arbeitsplatz-der-zukunft-heute-gibt%c2%b4s-ostwind/" target="_blank">Bianca Gade | Mein Arbeitsplatz der Zukunft &#8211; heute gibt´s Ostwind</a></li>
<li><a title="Carolin Else | Mein Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://blogs.t-systems.de/mws/2011/09/16/mein-arbeitsplatz-der-zukunft/" target="_blank">Carolin Else | Mein Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Kai-Eric Fitzner | &quot;Wo arbeitet der denn heute?&quot; - &quot;In Gedanken, Chef, ganz in Gedanken!&quot;" href="http://mondspiegel.de/blog/?p=271" target="_blank">Kai-Eric Fitzner | &#8220;Wo arbeitet der denn heute?&#8221; &#8211; &#8220;In Gedanken, Chef, ganz in Gedanken!&#8221;</a></li>
<li><a title="Wolfgang Schwerdt | Mein Beitrag zur Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?" href="http://wolfgangschwerdt.wordpress.com/2011/09/21/wieder-eine-zukunftsfrage/" target="_blank">Wolfgang Schwerdt | Mein Beitrag zur Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?</a></li>
<li><a title="Tobias Mitter | &quot;Lernt gerade neue Sachen und hat gerade kreative Phase&quot; - Warum der Social Workplace den Social Status braucht" href="http://tobiasmitter.posterous.com/lernt-gerne-neue-sachen-und-hat-gerade-kreati" target="_blank">Tobias Mitter | &#8220;Lernt gerade neue Sachen und hat gerade kreative Phase&#8221; &#8211; Warum der Social Workplace den Social Status braucht</a></li>
<li><a title="Thomas Klauder | Social Enterprise - Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://mikelbower.de/blog/index.php/c76/social-enterprise-wie-ist-dein-arbeitspl" target="_blank">Thomas Klauder | Social Enterprise &#8211; Wie ist Dein Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Thomas Halbritter | Wie arbeiten wir in Zukunft?" href="http://www.3c-blog.de/wie-arbeiten-wir-in-zukunft" target="_blank">Thomas Halbritter | Wie arbeiten wir in Zukunft?</a></li>
<li><a title="Lore Reß | Blogparade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?" href="http://lress.posterous.com/blogparade-wie-ist-dein-arbeitsplatz-der-zuku" target="_blank">Lore Reß | Blogparade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?</a></li>
<li><a title="Dr. Hansjörg Leichsenring | Banken und der Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://www.der-bank-blog.de/?p=3256" target="_blank">Dr. Hansjörg Leichsenring | Banken und der Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Alexander J. Renner | Blogparade: Wie sieht mein Arbeitsplatz der Zukunft aus?" href="http://www.f-i-ts.de/blog/medien/blogparade-wie-sieht-mein-arbeitsplatz-der-zukunft-aus/" target="_blank">Alexander J. Renner | Blogparade: Wie sieht mein Arbeitsplatz der Zukunft aus?</a></li>
<li><a title="Cornelie Picht | 3 Trends für den Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://cp-corneliepicht.blogspot.com/2011/09/3-trends-fur-den-arbeitsplatz-der.html" target="_blank">Cornelie Picht | 3 Trends für den Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Dominik Mauritz | Der Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://blog.vionetworks.de/2011/09/30/der-arbeitsplatz-der-zukunft/" target="_blank">Dominik Mauritz | Der Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Matthias Tausendpfund, Klaus Röhlig, Marc Parczian, Thomas Hantke | Die Matrix lebt! Virtuell wird Realität" href="http://blog.f4ecm.de/?p=100" target="_blank">Matthias Tausendpfund, Klaus Röhlig, Marc Parczian, Thomas Hantke | Die Matrix lebt! Virtuell wird Realität</a></li>
<li><a title="Falk Hedemann | &quot;Arbeitsplatz der Zukunft &quot; - so sieht er bei mir aus!" href="http://www.falkhedemann.de/2011/10/01/arbeitsplatz-der-zukunft-so-sieht-er-bei-mir-aus/" target="_blank">Falk Hedemann | &#8220;Arbeitsplatz der Zukunft &#8221; &#8211; so sieht er bei mir aus!</a></li>
<li><a title="Daniel Rehn | Blogparade: Der Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://danielrehn.wordpress.com/2011/10/03/blogparade-der-arbeitsplatz-der-zukunft/" target="_blank">Daniel Rehn | Blogparade: Der Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
<li><a title="Daniel Kraft | Arbeitsplatz der Zukunft" href="http://moinland.com/post/11134626572/socialworkplace" target="_blank">Daniel Kraft | Arbeitsplatz der Zukunft</a></li>
</ol>
<p>Wer uns ein bisschen kennt, erkennt an der Liste, dass neben mir noch zwei weitere netmedianer auf ihrem persönlichen Weblog und in ihrer Freizeit mitgemacht haben. Das wiederum ist ebenso ein Teil dessen, was viele Teilnehmer auch als einen Aspekt für den Arbeitsplatz der Zukunft bezeichneten: Die (zweitweise) Symbiose von Beruf und Privatem. Aber kommen wir nun zu dem, was ich von vornherein versprach:</p>
<div id="__ss_9592979" style="width: 477px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="E-Book zur Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?" href="http://www.slideshare.net/netmedianer/ebook-zur-blogparade-wie-ist-dein-arbeitsplatz-der-zukunft-9592979" target="_blank">E-Book zur Blog-Parade: Wie ist dein Arbeitsplatz der Zukunft?</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/9592979" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="477" height="510"></iframe></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">documents</a> from <a href="http://www.slideshare.net/netmedianer" target="_blank">netmedianer GmbH</a></div>
</div>
<p><strong>Wie geht es weiter?</strong><br />
Wir werden vom 10. bis 18. Oktober 2011 mit dem <a href="http://digitalnaiv.com/de-ibm-social-business-jamcamp-bustour-steht" target="_blank">JamCamp Bus der IBM ganz Deutschland</a> bereisen und auf dieser Tour viel über die Veränderungen unserer Arbeitsplätze in der Zukunft sprechen. Ich werde selbst mit im Bus sein und regelmäßig Updates auf unserem Twitter-Account <a title="@netmedianer" href="http://twitter.com/#!/netmedianer" target="_blank">@netmedianer</a> und auf der <a title="Facebook-Seite netmedianer" href="https://www.facebook.com/netmedianer" target="_blank">Facebook-Seite</a> posten. Wer ein bisschen Zeit mitbringt und Interesse hat, sollte sich überlegen, in den nächsten Tagen diese Events zu besuchen:</p>
<p><a title="XING Content Management Lounge" href="http://de.amiando.com/806308-593e823e.html" target="_blank">XING Content Management Lounge</a><br />
mit dem Thema: ECM und Social Business &#8211; Eine wunderbare Freundschaft?<br />
Donnerstag, 13. Oktober 2011 um 18:30 Uhr im Vintage Salon Gold in Köln<br />
(Eintritt: 10 EUR)</p>
<p><a title="IBM Social Business JamCamp" href="http://www-01.ibm.com/software/de/jamcamp/agenda.html" target="_blank">IBM Social Business JamCamp</a><br />
Ab Mittwoch, 19. bis 21. Oktober 2011 um 9:00 Uhr im Steigenberger Airport Hotel in Frankfurt/Main (Eintritt: frei)</p>
<p>Natürlich sind wir auch vor Ort <img src='http://www.netmedia.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Ich merke immer wieder, wie wichtig Experimente wie die Blog-Parade für uns sind. Es nicht zu wagen, hätte sicher keinem geschadet; aber im Nachhinein betrachtet, hätte was gefehlt. Wie die Beiträge, klar. Aber ich meine vor allem auch die Kontakte und Diskussionen, die “hinter den Kulissen” statt fanden, und die bereichernden Erkenntnisse daraus. Dass jeder einzelne von uns Ideen zur Erfolgsgeschichte eines Social Workplace in sich trägt, ist eine meiner Erkenntnisse daraus. Als Führungskraft gilt es, genau diese Menschen mit ihren Ideen zu entdecken und zu fördern &#8211; vor allem dann, wenn Sie nach einem Weg suchen, effizientere Arbeitsplätze zu schaffen und zwar im Einklang mit ihren Mitarbeitern. Sich nicht auf sie zu konzentrieren mag im ersten Moment vielleicht keine Nachteile haben. Aber wissen Sie, was Ihnen in Zukunft fehlen wird? Letzten Endes muss sich diese Frage jeder selbst beantworten &#8211; und wenn Sie mögen, <a title="Service netmedianer" href="http://www.netmedia.de/blog/enterprise-2-0/" target="_blank">helfen wir Ihnen gerne dabei</a>.</p>
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		<title>Turn And Face The Strange: Change Management und andere Irrtümer</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2011/10/turn-and-face-the-strange-change-management-und-andere-irrtumer/</link>
		<comments>http://www.netmedia.de/blog/2011/10/turn-and-face-the-strange-change-management-und-andere-irrtumer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Fitzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Umfrage im Jahre 1999 anlässlich der totalen Sonnenfinsternis waren 16 % der befragten Deutschen der Überzeugung, die Erde stünde im Zentrum nicht nur unserer Galaxis, sondern des gesamten Universums. Ob die Befragten den Unterschied kannten, war nicht Gegenstand der Befragung. Aber das Ergebnis der Befragung zeigt mit Sicherheit eines: Paradigmenwechsel brauchen manchmal etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<div id="attachment_1687" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/helioblog1a.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1687" title="helioblog1a" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/helioblog1a-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Auch wenn es hier so aussieht, als drehe sich aber auch wirklich alles um uns - es gibt überzeugende Argumente dagegen.</p></div>
<p>Bei einer Umfrage im Jahre 1999 anlässlich der totalen Sonnenfinsternis waren 16 % der befragten Deutschen der Überzeugung, die Erde stünde im Zentrum nicht nur unserer Galaxis, sondern des gesamten Universums. Ob die Befragten den Unterschied kannten, war nicht Gegenstand der Befragung. Aber das Ergebnis der Befragung zeigt mit Sicherheit eines: Paradigmenwechsel brauchen manchmal etwas Zeit.</p>
<p>Wenn wir vom <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/09/kommunikation-ist-wertvoll-blogparade/">Social Workplace</a>, der digitalen Arbeitsumgebung der Zukunft reden, dann sprechen wir auch immer von Veränderungen in der Kommunikation, der Organisation und der Unternehmenskultur. Diese Veränderungen werden gerne als <a href="http://www.slideshare.net/kaifitzner1/the-courage-to-share">Paradigmenwechsel</a> verpackt, weil das schlau klingt und bei der Avantgarde gerade ziemlich en vogue ist. Das weiß ich so genau, weil ich da selber drüber schreibe.<br />
In den letzten drei Wochen war ich auf Messen und Kongressen unterschiedlichster Provenienz, von denen im Einzelnen noch berichtet werden wird. Und auf allen drei Veranstaltungen sprachen Menschen in Verbindung mit Social Networking, Social Media, Social Software und anderem &#8220;Social Gedöhns&#8221; vom Paradigmenwechsel als Problem, nickten sich geheimbündlerisch zu und schickten lässig die Lösung hinterher: das ist alles <em>Change Management</em>.<br />
Uff, herrje und ach du liebe Zeit. Ich glaube, wir müssen da mal zwei Missverständnisse klären.<span id="more-1686"></span></p>
<div id="attachment_1688" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Heliocentric.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1688" title="Heliocentric" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Heliocentric-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Paradigmenwechsel brauchen manchmal etwas Zeit - und manchmal auch andere Grafiken</p></div>
<p>Erstens ist der &#8220;Paradigmenwechsel&#8221; kein Problem, sondern eine fundamentale kulturelle Veränderung, welche die gesamte Gesellschaft durchdringt und damit auch die Geschäftswelt massiv verändert. &#8220;Hamse&#8217;s nicht ein bisschen kleiner?&#8221;, fragen Sie? Bedaure, leider nicht. Im Gegenteil. Die Art, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen, verändert sich. Das passiert nicht so oft. Die Sache mit dem heliozentrischen Weltbild war so ein Anlass und immerhin hat selbst das Jahrhunderte gedauert, bis zumindest etwa 80 % der Menschen es für wahr halten. Das ist für sich genommen natürlich auch ein Problem, aber ich bezweifle, dass wir das mit <em>Change Management</em> in den Griff kriegen.<br />
Zweitens dient <em>Change Management</em> der Überführung von Prozessen oder Organisationen von einem definierten und strukturierten Zustand in einen anderen. Keineswegs ist es gedacht als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pza3N_X0cz8">portables schwarzes Loch</a>, in das wir all unsere ungelösten Probleme kippen können. Augen zumachen hilft beim Versteckenspielen eben nicht.<br />
Das heißt im Umkehrschluss, dass <em>Change Management</em> nur dann ins Spiel kommt, wenn wir wissen, wohin die Reise geht. Und, mit Verlaub, da reicht keine Angabe wie: &#8220;in die Karibik&#8221;.<br />
Eine der Ursachen, warum <em>Change Management</em> mittlerweile reflexartig in den Ring geworfen wird, wenn es um Veränderungen in der Kommunikation oder Vernetzung der Mitarbeiter geht, liegt sicher darin begründet, dass viele der damit verbundenen Projekte IT-getrieben sind. In der IT ist <em>Change Management</em> eine feine Sache, weil man sehr präzise Vorstellungen entwickeln kann, welchen Zustand ein System als nächstes einnehmen wird. Und bei einem Paradigmenwechsel?<br />
Damit <em>Change Management</em> überhaupt in einem solchen Kontext seine Berechtigung haben kann, müssen viele unscharfe Fakten, Ahnungen, mystische Bauchgefühle, persönliche Überzeugungen und politische Dünkel zu einem Teppich verwoben werden. Ohne eine Strategie, die möglichst viele dieser mit &#8216;weich&#8217; noch euphemistisch umschriebenen Faktoren zu Meilensteinen verdichtet, werden die anstehenden Veränderungen niemals auch nur im Ansatz den für erfolgreiches Change Management erforderlichen Härtegrad erlangen. Ohne den helfenden Blick von außen nimmt diese <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos">Sisyphos-Aufgabe</a> nicht zuletzt dank der häufig anzutreffenden innerorganisatorischen politischen Agitation schnell <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Titan_(Mythologie)">titanenhafte Dimensionen</a> an. Schlimmstenfalls werden viele der möglichen Veränderungen nicht einmal rechtzeitig erkannt werden, um sie überhaupt definieren zu können.<br />
Halten wir also fest: um dem Paradigmenwechsel positiv entgegensehen zu können, brauchen wir drei Dinge: eine <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/04/enterprise-2-0-im-wandel-warum-unternehmen-jetzt-handeln-mussen/">Strategie</a>, ohne die wir die über Veränderungen zu erreichenden Ziele nicht einmal im Ansatz beschreiben können; eine Vision, wie wir uns die bevorstehenden Veränderungen zu eigen machen können; und, drittens, Vertrauen in die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Dann werden wir auch mit den anstehenden Veränderungen klar kommen.</p>
<p>P. S.: Ich schreibe <em>Change Management</em> deswegen kursiv, weil <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Change_Management">Wikipedia</a> mir nahelegt, es gebe einen qualitativen Unterschied zwischen <em>Change Management</em> und Veränderungsmanagement. Ich persönlich halte das für Unsinn, aber wer bin ich, dass ich mich mit Wikipedia anlegen möchte?</p>
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		<title>Welt im Wandel &#8211; Fulda jetzt in den Tropen</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2011/09/welt-im-wandel-fulda-jetzt-in-den-tropen/</link>
		<comments>http://www.netmedia.de/blog/2011/09/welt-im-wandel-fulda-jetzt-in-den-tropen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 12:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Fitzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[ifridge]]></category>
		<category><![CDATA[netmedia]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch auf einer hessischen Mittelstandscomputermesse darf der Social Workplace, die digitale Arbeitsumgebung der Zukunft, nicht fehlen. Ein Ortstermin mit Daniel Kraft und Kai Fitzner. Die Globalisierung hat zur diesjährigen Fibit auch Fulda im Würgegriff &#8211; zumindest klimatisch. Bei 38 ° Celsius und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von über 100 % wäre ich nicht überrascht, wenn bunte Zierfische in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<div><em>Auch auf einer hessischen Mittelstandscomputermesse darf der Social Workplace, die digitale Arbeitsumgebung der Zukunft, nicht fehlen. Ein Ortstermin mit <a href="https://www.xing.com/profile/Daniel_Kraft">Daniel Kraft</a> und <a href="https://www.xing.com/profile/KaiEric_Fitzner">Kai Fitzner</a>.</em></div>
<div>
<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/fibit1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1595" title="fibit1" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/fibit1-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Die Globalisierung hat zur diesjährigen <a href="http://www.fibit.de/index.php?id=162">Fibit</a> auch Fulda im Würgegriff &#8211; zumindest klimatisch. Bei 38 ° Celsius und einer gefühlten Luftfeuchtigkeit von über 100 % wäre ich nicht überrascht, wenn bunte Zierfische in Augenhöhe an mir vorbeischwimmen würden, während wir die Straße überqueren, um uns in das &#8211; hoffentlich &#8211; klimatisierte Hotel zu retten.</p>
<p>Warm ist auch die Begrüßung, als wir den freundlichen Ehrenamtlichen des Veranstalters Zeitsprung sagen, wer wir sind, die Freude über die Ankunft des <a href="http://www.ifridge.com/people/danielkraft">Keynote Speakers</a> für den Nachmittag ist echt. Wie echt, merken wir, als uns der Präsident des Vereins sofort den prominenten Sprecher des Vormittags vorstellt: Horst Zuse, leibhaftiger Sohn des Erfinders unser aller hier in Fulda versammelten gemeinsamen Lebensgrundlage, zumindest der professionellen.</p>
<p><span id="more-1593"></span>Zuses freundliche Nervosität begleitet seinen von hochinteressanten Fakten und hinreißend charmanten Anekdoten angereicherten Vortrag. So gibt er Zeugnis von einem <a href="http://www.faz.net/artikel/C31364/konrad-zuse-er-war-unser-aller-vormacher-30273787.html">Gespräch zwischen Konrad Zuse und Bill Gates</a>, in welchem der Erfinder des Computers seine ehrliche Überraschung geäußert haben soll, dass man mit Software Geld verdienen kann. Ihm kam das so vor, als müsse man für die Bedienungsanleitung eines Geräts plötzlich extra bezahlen. Ein Blick in die Gesichter der Zuhörer zeigt: so ganz allein ist er mit dieser Einschätzung nicht.</p>
<p>Schließlich wird noch zur großen Freude des Zuse-Erben ein <a href="http://www.fuldaer-nachrichten.de/?p=89195">Konrad-Zuse-Förderpreis für die besten IT-Geschäftsidee</a> ausgelobt, bevor wir uns auf der Terrasse ein schattiges Plätzchen suchen, um das zu tun, was wir alle am liebsten tun: uns bei gutem Essen mit netten Menschen unterhalten. Einzig der Umstand, dass es im Schatten nur dunkler, aber nicht kühler ist, hätte die Gespräche trüben können &#8211; tut er aber natürlich nicht.</p>
<p>Und so wie die Gespräche und die Eindrücke ist hier alles: nett und freundlich. Es sind keine leeren Worthülsen, wenn die Menschen hier über ihre Region sprechen, die Vorzüge aufzeigen und den Grad ihrer Vernetztheit preisen. Die Themen der Workshops sind die gleichen wie auf anderen Veranstaltungen und doch wirken sie ein wenig, als seien sie speziell für diesen Tag ausgewählt. Und die Menschen sind interessiert.</p>
<p>So wundert es nicht, dass <a href="http://prezi.com/fs55sxhd4q8p/daniel-kraft-social-workplace-2011-de/" target="_blank">Daniels Keynote</a> zum Social Workplace die Zuhörer berührt. Denn auch beim Social Workplace geht es um die einfachen Dinge, die Menschen bewegen. Wie gehen wir aufeinander zu? Wie bewahren wir uns unsere positive Stimmung, diese angenehme Aufgeregtheit des ersten Arbeitstages im neuen Unternehmen? Wie finden wir <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/05/leadership-2-0-netzwerkmanager-mit-herz-und-vertrauen" target="_blank">gemeinsam Lösungen und Antworten</a>? Wie vernetzen wir uns dafür in kleinen Teams, international, global? Der Social Workplace, die digitale Arbeitsumgebung der Zukunft, vernetzt die Menschen wie im echten Leben, “nur ohne Regen”, wie Daniel es ausdrückt. Der Mensch steht wieder im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns und das oberste Ziel muss es sein, die Menschen in den Dialog zu bringen.</p>
<p>Neben den Ängsten, welche die Globalisierung so manchem einjagt, sind es diese Möglichkeiten, die zuversichtlich stimmen. Jedenfalls wissen die Menschen in Fulda jetzt, dass der <a href="http://www.netmedia.de/blog/2011/04/enterprise-2-0-im-wandel-warum-unternehmen-jetzt-handeln-mussen/" target="_blank">Social Workplace</a> viele Antworten liefert. Selbst wenn Fulda irgendwann in den Tropen liegt.</p>
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<p><object id="prezi_fs55sxhd4q8p" name="prezi_fs55sxhd4q8p" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="500" height="400"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=fs55sxhd4q8p&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"/><embed id="preziEmbed_fs55sxhd4q8p" name="preziEmbed_fs55sxhd4q8p" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="400" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=fs55sxhd4q8p&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"></embed></object>
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<p><a title="</p>
<p>                            Daniel Kraft, Gesellschafter der netmedianer GmbH präsentiert den Social Workplace. Daniel Kraft ist auch Gründer von ifridge &#038; Company.</p>
<p>                        " href="http://prezi.com/fs55sxhd4q8p/daniel-kraft-social-workplace-2011-de/">Daniel Kraft Social Workplace 2011 (de)</a> on <a href="http://prezi.com">Prezi</a></p>
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		<title>Kreisverkehr &#8211; ist Google+ das bessere Facebook für Unternehmen?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 14:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Fitzner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Es soll ja noch Menschen geben, denen Begriffe wie Social Media, Social Workplace oder Social Network nichts sagen. Vermutlich sind das die gleichen, denen anlässlich der drohenden Premiere von Windows 95 im Streiflicht der Süddeutschen Zeitung unterstellt wurde, sie hielten Atari für einen japanischen Filmregisseur (es ist Google nicht gelungen, diesen Kommentar in den Tiefen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/cissbury-rings-england.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1519" title="Rings" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/cissbury-rings-england-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Es soll ja noch Menschen geben, denen Begriffe wie <a href="http://bit.ly/nyWWa5">Social Media</a>, <a href="http://www.netmedia.de/blog/?p=1097">Social Workplace</a> oder <a href="http://imdb.to/qChVrm">Social Network</a> nichts sagen. Vermutlich sind das die gleichen, denen anlässlich der drohenden Premiere von Windows 95 im Streiflicht der Süddeutschen Zeitung unterstellt wurde, sie hielten Atari für einen japanischen Filmregisseur (es ist Google nicht gelungen, diesen Kommentar in den Tiefen des WWW aufzuspüren – war eine schwierige Zeit für Onlinejournalisten damals). Einer nicht repräsentativen Umfrage auf einem Grillfest vor etwa 4 Wochen zufolge, kennen mehr Menschen in meinem Bekanntenkreis Facebook als den Begriff Social Media. Und häufig sind dies genau die Menschen, die mit einer Mischung aus Neugier und Argwohn fragen, was man denn beruflich so mache, um dann, nach fünf verzweifelten Minuten voller Erklärungsversuche, was ich als Berater für <em>Enterprise 2.0</em> und <em>Social Workplace</em> denn eigentlich mache und dass es nichts, haha, mit <a href="http://bit.ly/paB58H">Star Trek</a> zu tun hat, die Zusammenfassung &#8220;Ach, ihr macht Facebook für Unternehmen&#8221; zu präsentieren. Manchmal gelingt es mir dann noch, ein &#8220;nicht so ganz&#8221; in den Garten zu werfen. Zur Erklärung, dass eine meiner wichtigsten Aufgaben die Trennung von Hype und Substanz ist, um daraus die Relevanz für Unternehmen zu destillieren, reicht es meistens nicht mehr. Vermutlich, weil der Begriff &#8220;destillieren&#8221; auf Grillfesten die Leute assoziativ so richtig in Fahrt bringt. Zum Glück wird das jetzt alles anders.<span id="more-1517"></span></p>
<p>Am 28. Juni hat Google sich ein Plus verpasst und seitdem liegen sich Blogger, Netizens, Tweeties, Webizens, Barcamper, digital Natives und Bohèmians aus aller Welt vor Freude weinend in den Armen. Kein Tag vergeht, an dem nicht ein Blogpost zu den Vorzügen von <em>Google+</em> gegenüber Facebook erscheint. Prognosen werden abgegeben, inwiefern <em>Google+</em> in Unternehmen den Erfolg haben wird, den sich alle immer von Facebook versprochen haben. Wunderbar metaphysische Analysen, warum <em>Google+</em> eher Twitter Konkurrenz machen wird oder inwieweit <em>Google+</em> den <em>Media</em>-Pol besetzt, während der <em>Social</em>-Pol fest in Facebooks Hand bleibt, machen die Runde. <a href="http://bit.ly/nF9mrJ">Letzteres ist ein interessanter Gedanke</a>, der aber einer weiteren Überprüfung nicht standhält – <em>Social</em> und <em>Media</em> bilden als Begriff ebenso wenig Pole aus wie grüner und Apfel. Vielleicht sollten wir aufhören, <em>social </em>ständig großzuschreiben.</p>
<p>Es besteht kein Zweifel: die early Adopter empfangen <em>Google+</em> mit offenen Armen und manch einer spielt mit Auswanderungsgedanken aus Facebook-Land, weil&#8230; ja, warum eigentlich? Was unterscheidet <em>Google+ </em>von Facebook? Was macht es in den Augen der Experten so überlegen? Und inwiefern soll es Unternehmen besser helfen können?</p>
<p>Zunächst einmal fühlt sich <em>Google+</em> an wie eine Kreuzung aus Facebook und Twitter, weil es Diskussionsstreams mit dem Gefolgschafts-Gen kreuzt. Während man es bei Twitter aber mit leicht verdaubaren Kurzinformationen zu tun hat und einen die Retweets von besonders populären Mitteilungen nicht zwingend alle erreichen, scheint es unter <em>Google+</em>-Followern nicht unüblich zu sein, mehr oder weniger interessante Postings insbesondere prominenter Co-Netizens in einer solchen Frequenz zu kommentieren, wie man es bei Facebook nur auf Fanseiten von Harry Potter (ca. 30 Mio Fans allein der <a href="https://www.facebook.com/harrypottermovie">Deathly-Hallows-Movie-Fanseite</a>) kennt, wo Tausende von Menschen scheinbar nur darauf warten, dass man ihnen Informationskrumen vor die Füße wirft, damit sie diese mit Einzeilern kommentieren und sich hernach darüber in die Haare kriegen können, wessen Einzeiler der einzig Wahre ist. Bei <em>Google+</em> geht das jetzt auch mit echten Menschen. Möglich machen dies die <em>Circles</em>.</p>
<p>Mithilfe von <em>Circles</em> kann ich sowohl die Reichweite meiner eigenen Postings als auch den Interaktionsgrad mit anderen <em>Google+</em>-Nutzern konfigurieren. Klingt nach Gruppen, Fanseiten und Listen? Nun ja, irgendwie ist es auch das Gleiche, mit zwei bedeutsamen Unterschieden: erstens brauchen wir keine Hilfsmittel wie Fanseiten mehr, um den Gedanken einer Person einfach nur zu folgen und, zweitens, <a href="http://bit.ly/pIi7Xg">Andy Hertzfeld</a>.</p>
<p>Hertzfeld, der bis 1984 den Titel <em>Software Wizard</em> auf seiner Visitenkarte führte und für die Programmierung der Macintosh-Toolbox verantwortlich zeichnete, wurde von den Medien irrtümlich als Designer von <em>Google+</em> genannt, weshalb schon Leute das überlegene, übersichtliche Design auf ihn zurückführten (&#8220;Kein Wunder, hat ja dieser Apple-Typ designt&#8221; – der &#8220;Apple-Typ&#8221; hat Apple im Jahr 1984 verlassen, aber das nur am Rande). Dabei hat der gute Mann lediglich das Interface für die <em>Circles </em>entworfen, was für sich genommen aber auch schon eine beträchtliche Leistung darstellt, denn tatsächlich lassen diese Kreise sich so einfach und übersichtlich bedienen, dass man sie auch verwendet.</p>
<p>Und hier lässt sich an die Frage anknüpfen, inwieweit <em>Google+</em> die größere Relevanz für Unternehmen haben könnte. Die etwas simplere Antwort lautet: gar nicht, die interessantere hingegen: Akzeptanz dank Anwendbarkeit. Das bedeutet nicht, dass Unternehmen ihre Intranets zu <em>Google+</em> verlegen, sondern dass <em>Google+</em>’ Usability das Design zukünftiger Intranets beeinflussen wird.</p>
<p>Prinzipiell verfügen sowohl Facebook als auch <em>Google+</em> über ganz ähnliche Funktionen. Zum jetzigen Zeitpunkt fühlen sie sich aber anders an. Während meine Grillfreunde sich auf Facebook an meinen Urlaubsfotos erfreuen und mir die heimelige soziale Wärme meiner Lieben bis in Europas Südwesten folgt, fühle ich bei <em>Google+</em> noch immer so etwas wie professionelle Distanz. Hier liegt übrigens auch die Ursache für die Deutung, Facebook befinde sich eher am <em>Social</em>-Pol der <em>Social Media</em>-Weltkugel: auf <em>Google+</em> trifft man eine ganze Menge Leute eben noch nicht und zwar alle Menschen, deren Umzug von StudiVZ zu Facebook damals zwei bis drei Jahre dauerte, weil sie entweder so lange mit dem neuen Netzwerk fremdelten und es sich zunächst so leer und kalt anfühlte, oder die andere Gruppe, die der Idee, private (soziale) Kommunikation ins Internet zu verlegen, lange skeptisch gegenüber stand. Ob es ausgerechnet Google gelingen wird, die dritte Gruppe, nämlich die der Hausfassadenfotografieverweigerer, für soziales Netzwerken zu begeistern, darf bezweifelt werden. Facebooks Weg zur Akzeptanz war zumindest in Deutschland ein langer und steiniger – ob <em>Google+</em> im sozialen Bereich eine Abkürzung findet wird sich zeigen, ein <a href="http://bit.ly/r7Teo2">Plugin</a> für die Integration des heimeligen Facebook Streams gibt es ja bereits. Unter den digital Professionals scheint diese Abkürzung jedenfalls gefunden zu sein. Googles Bemühen um Integration des Portfolios dürfte gerade den professionellen Netzwerkern und Online-Kollaborateuren sehr entgegenkommen.</p>
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<p>Wenn Menschen von &#8220;Facebook für Unternehmen&#8221; sprechen, dann meinen sie damit häufig Software, die Facebook in Aussehen und Funktionsumfang ähnelt. Dies ist vermutlich der großen Konfusion um Begriffe wie <em>Social Network</em>, <em>Social Media</em>, <em>Social Business</em> und <em>Social Workplace</em> geschuldet, dabei ist der gemeinsame Nenner dieser Begriffe doch auffallend. In Hinblick auf Akzeptanz kann man nicht einfach Software installieren, die Anwender einen halben Tag im Umgang schulen und sich dann darüber wundern, dass der häufigste Kommentar ein genervt genörgeltes &#8220;wann soll ich das denn noch alles machen&#8221; ist. Stattdessen bedarf es der <a href="http://www.netmedia.de/blog/?p=1441">Verknüpfung sozialer und digitaler Komponenten</a> der Kommunikation. Ob <em>Google+</em> eine ähnliche Relevanz erfahren wird wie Facebook wird nicht daran liegen, dass es mit besseren oder anderen Funktionen als Facebook aufwartet, sondern ob die Menschen es annehmen. Dies ist in jedem Social Media-Projekt in Unternehmen der wichtigste Aspekt, ungeachtet der zum Einsatz kommenden Tools. Ohne eine überlegte, an die Unternehmenskultur angepasste Kommunikationsstrategie, ist jede Software nur ein weiteres Tool. Der Social Workplace aber ist kein Tool, sondern das Ergebnis einer wohldurchdachten <a href="http://www.netmedia.de/blog/?p=416">Vernetzungsstrategie</a>, einer daran anknüpfenden Softwareauswahl und einer begleitenden Akzeptanzkampagne, die ohne den externen Blick Gefahr läuft, die Menschen nicht dort abzuholen wo sie stehen, sondern wo man sie gerne hätte. Social ist dabei immer die Interaktion von Menschen und nicht das Werkzeug. Das ist die Substanz. Alles andere ist Hype. Trotzdem wird es mich nicht wundern, wenn ich auf einem nicht allzu fernen Grillfest gefragt werde, ob ich &#8220;so etwas wie <a href="http://www.netmedia.de/blog/?p=1483"><em>Google+</em> für Unternehmen</a>&#8221; mache.</p>
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		<title>Google´s Social Workplace Strategie</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 14:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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<p>Eins muss man Google lassen: Sie überraschen immer wieder mit grandiosen Würfen. Selbst, wenn diese nicht immer zum Erfolg führen, tun sie doch eins sicher: Bestehende Methoden von Kommunikation und Arbeitsprozessen zu hinterfragen. Dabei war es ihnen, trotz aller Innovationen bisher nicht gelungen, wirklich einen Fuß in Social Networks zu setzen: Sowohl Google Wave als auch Google Buzz konnten nur eine eher geringe Nutzeranzahl begeistern, ganz zu schweigen von Orkut, das fast nur in Brasilien angenommen wurde. Aber jetzt soll alles anders werden und <a href="http://plus.google.com" target="_blank">Google+</a> verspricht der Clou, nach der Google Suchmaschine, zu werden.<span id="more-1483"></span></p>
<p>Seit Donnerstag werden auf Blogs, Facebook und Twitter Einladungen verteilt und schon jetzt sollen es auf Google+ bereits eine <a href="http://gpluseins.de/222/google-plus-hat-derzeit-ueber-eine-viertelmillion-nutzer/">viertel Million, meist begeisterte Nutzer</a>, geben &#8211; Tendenz stark steigend. Aber es gibt nicht nur positive Meinungen: Gelegentlich liest man auch, dass G+ keinen Mehrwert gegenüber Facebook bietet. Ein meiner Ansicht nach stark hinkender Vergleich, da G+ aus Unternehmenssicht weitaus mehr als reines Marketing ist &#8211; und genau das macht es auch so interessant. Denn neben dem Social Network, das Facebook durchaus sehr ähnlich ist, kann G+ schon jetzt sehr viel mehr und es drängen sich die Fragen auf: Wird es Google gelingen, die einzelnen Teile zu einem größeren Ganzen zusammenzufügen? Eine Umgebung zu gestalten, die jenseits vom Netzwerken überzeugende Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bietet und so auch den Nerv von bisher kritischen Beobachtern aus dem Unternehmensumfeld trifft? Baut Google eine Plattform, die es schafft, Unternehmen über die Bedeutung des Social Workplace aufzuklären?</p>
<p><strong>Strategie in drei Schritten</strong><br />
Die Strategie bei Google, erinnert mich stark an unser <a href="http://www.slideshare.net/netmedianer">3-Schritte-Modell in der Enterprise 2.0 Beratung</a>:</p>
<p><a href="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/nm-swp-neu.png"><img class="alignnone size-large wp-image-1484" title="nm-swp-neu" src="http://www.netmedia.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/nm-swp-neu-1024x550.png" alt="Social Workplace Strategie" width="516" height="277" /></a></p>
<p><strong>Der Reihe nach bedeuten die Schritte:</strong></p>
<p>1. Der Nutzer baut sich durch seine Kreise eigene kleine Teams auf. Durch diese hat er einfacheren Zugang zu Informationen und kann eigenes Wissen teilen.</p>
<p>2. Durch die Möglichkeit der Teammitglieder, Informationen an ihre eigenen Kreise weiter zu leiten, werden Experten automatisch weiter empfohlen, ohne sie explizit ausfindig machen zu müssen. Neue Kontakte können einfach geknüpft und Dialoge gefördert werden.</p>
<p>3. Was kommt: Googles Internetservices werden an die Collaborationsdienste angebunden. Dieses wird durch offene Schnittstellen gefördert, die <a href="http://gpluseins.de/92/google-plus-api-kommt-bald-voranmeldung-fuer-entwickler-bereits-moeglich/">jeder Entwickler programmieren</a> kann. So können externe Informationen leichter in bestehende Netzwerke eingebunden und genutzt werden. Durch Google+ “Seiten”, soll auch der <a href="http://searchengineland.com/google-pages-coming-for-businesses-83985">Marketing-Bereich nicht zu kurz kommen</a>. Auch wird schon daran gearbeitet, die <a href="http://t3n.de/news/google-realtime-suche-integriert-318508/">Realtime Suche mit Google+ Ergebnissen</a> zu koppeln.</p>
<p>Wenn vor der Einführung von G+ gerne mal gesagt wurde, Enterprise 2.0 ist wie Facebook im Unternehmen, wird sich diese Ansicht vermutlich bald ändern. Denn es ist offensichtlich, dass Google sehr viel breiter aufgestellt ist als es Facebook bisher war. Und Google+ ist einfach nur ein Dienst unter vielen aber auch der logische, strategische Schritt, der alles zusammenhalten wird.</p>
<p>In diesem Fall wesentlich interessanter ist jedoch nicht G+ ansich, sondern die Gedanken, die Google sich dazu gemacht hat. Jeff Jarvis schrieb in seinem Buch &#8220;Was würde Google tun&#8221;: &#8220;Wenn man uns die Kontrolle überlässt, werden wir sie nutzen. Wenn nicht, wird man uns verlieren.&#8221; Und lobt damit die Goolge-Strategie, den Nutzer in den Fokus zu rücken und ihm die vollständige Kontrolle über sein Tun zu überlassen. Lernen können wir daraus, indem wir das selbe auch im eigenen Unternehmen umsetzen: Die Konzentration auf den einzelnen Mitarbeiter und das bewusste Abgeben von Kontrolle an den selbigen. Denn nur, wer das verstanden hat, wird einen unternehmensinternen Kulturraum schaffen können, der durch mehr Dialog offener für Innovationen ist und die notwendigen Prozesse unterstützt, um die gesteckten Business Ziele zu erreichen.</p>
<p>Ob diese Strategie auch nach der Beta-Phase bestand hat, wird sich zeigen. <a href="https://plus.google.com/114224377418306853149/posts" target="_blank">Ich</a> persönlich bin davon überzeugt, dass das Gesamtpaket erfolgreich sein wird. Wie ist es bei Ihnen?
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		<title>BarCamp Braunschweig 2010 und &#8220;meine&#8221; Kommunikation zu B2B</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2010/11/barcamp-braunschweig-2010-und-meine-kommunikation-zu-b2b/</link>
		<comments>http://www.netmedia.de/blog/2010/11/barcamp-braunschweig-2010-und-meine-kommunikation-zu-b2b/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 09:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Reputation Management]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>
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		<description><![CDATA[Ob Social Media für B2B interessant ist, ist eigentlich ein gänzlich unglücklicher Titel für eine Diskussion. Zumindest lehrte mich das der Besuch in Braunschweig. Warum? Es könnte zu einer Glaubens-Diskussion werden, darum. Aber mal von vorne. Vom 5. bis 6. November fand das Barcamp in Braunschweig statt. Im Gepäck hatte ich zwei Sessionvorschläge, unter anderem [...]]]></description>
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<p>Ob Social Media für B2B interessant ist, ist eigentlich ein gänzlich unglücklicher Titel für eine Diskussion. Zumindest lehrte mich das der Besuch in Braunschweig. Warum? Es könnte zu einer Glaubens-Diskussion werden, darum. Aber mal von vorne.</p>
<p>Vom 5. bis 6. November fand das <a title="Barcamp Braunschweig" href="http://barcampbs.mixxt.de/networks/content/index.unsere-sponsoren" target="_blank">Barcamp in Braunschweig</a> statt. Im Gepäck hatte ich zwei Sessionvorschläge, unter anderem eben aus besagter Diskussion. Angekündigt hatte ich die strategische Ausrichtung von Social Media, auch im Hinblick darauf, den Geist für die interne Kommunikation zu öffen. Nein, so gut war es nicht, denn so wie es sich herausstellte, sind die Begriffe noch lange nicht bei jedem so angekommen wie beim Nachbarn links und rechts daneben. Kurz gesagt: Es wurde mehr darüber diskutiert, was Social Media eigentlich ist als Erfahrungen auszutauschen. Das war sehr schade, nicht nur für mich sondern vor allem auch für diejenigen, die sich mehr Informationen zur Strategie wünschten.<span id="more-1091"></span></p>
<p>Getrieben von dieser irrgeleiteten Diskussion bin ich den Vorschlag einiger Teilnehmer nachgegangen und begann noch am Abend Folien zum <a title="Social Workplace" href="http://www.netmedia.de/blog/category/social-workplace/" target="_blank">Social Workplace</a> zusammenzustellen. Im Portfolio sollte angeschnitten werden: Strategie, Studien, CaseStudies und ein bisschen Technik. Alles habe ich nicht erzählen können doch ich denke es kam rüber, was ich sagen wollte: <strong>Beim Social Workplace geht es immer um den Menschen.</strong></p>
<p>Nach einer groben und absichtlich übertrieben-vereinfachten Definition was B2B, B2C, Social Media und Enterprise 2.0 bedeuten, begann die eigentliche Präsentation mit der strategischen Vision zur B2B Kommunikation. Es handelt sich dabei um einen roten Faden,  eine Möglichkeit das Thema anzugehen: Für sich, für das Unternehmen und für dessen Ziele.</p>
<div id="__ss_5693061" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Barcamp Braunschweig: Kommunikation im B2B" href="http://www.slideshare.net/netmedianer/barcamp-braunschweig-kommunikation-im-b2b">Barcamp Braunschweig: Kommunikation im B2B</a></strong><object id="__sse5693061" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bc-braunschweig-enterprise2-0-neu-101107134837-phpapp02&amp;stripped_title=barcamp-braunschweig-kommunikation-im-b2b&amp;userName=netmedianer" /><param name="name" value="__sse5693061" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5693061" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bc-braunschweig-enterprise2-0-neu-101107134837-phpapp02&amp;stripped_title=barcamp-braunschweig-kommunikation-im-b2b&amp;userName=netmedianer" name="__sse5693061" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/netmedianer">netmedianer GmbH</a>.</div>
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<p>Vom Mitarbeiter -&gt; zum Team -&gt; zur Company -&gt; zur Community – eigentlich nur drei Stritte aber jeder einzelne mit häufig sehr schweren Betonklötzen dran, was auch die <a title="Enterprise 2.0 centrestage Studie 2010" href="http://www.centrestage.de/enterprise-2-0-studie/" target="_blank">centrestage Studie von 2010</a> verdeutlicht. Auch ginge es nicht um irgendwelche Tools, es geht vor allem um Ziele. Das Beispiel der Synaxon AG war im Anschluss die Case, die beispielhaft positive Zahlen belegen, die durch die Änderung ihrer Organisationsstruktur und die Einführung einer Collaborationsplattform (in dem Fall ein Wiki) zustande kamen. Aber funktioniert B2B Kommunikation auch nach außen?</p>
<p>Recruiting war dann mein Beispiel, wie ein B2B Unternehmen Sinn darin findet, sich auf den sozialen Plattformen aufzuhalten. Dazu ein paar Zahlen von monster.de´2 Recruiting Trends 2010, die übrigens über die Adresse <a href="mailto:studien@monster.de ">studien@monster.de </a>weiterhin noch angefordert werden kann.</p>
<p>Ich denke, einiges wird auch schon die Präsentation aussagen. Falls sie das nicht tut und noch Fragen offen sind oder Diskussionsbedarf besteht, nur zu. Denn leider machte das leckere Essen eine Sessionverlängerung etwas zunichte, was sich jedoch durch selbiges ganz schnell wieder gut machte. Die Gespräche währenddessen zu führen, war sowieso viel angenehmer <img src='http://www.netmedia.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An der Stelle noch mal Danke an die <a title="Barcamp Braunschweig Orga-Team" href="http://barcampbs.mixxt.de/networks/content/index.Orga-Team" target="_blank">Barcamp Organisatoren</a>. Die Größe war perfekt zum Netzwerken, die Orga mit Essen und den Sessions haben super geklappt – ersteres war zudem noch extrem lecker. Hut ab und Applaus und vielen Dank auch an die <a title="Sponsoren Barcamp Braunschweig" href="http://barcampbs.mixxt.de/networks/content/index.unsere-sponsoren" target="_blank">Sponsoren</a>.
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		<title>Statusupdates am Arbeitsplatz: Und was machst du so?</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2010/06/statusupdates-am-arbeitsplatz-und-was-machst-du-so/</link>
		<comments>http://www.netmedia.de/blog/2010/06/statusupdates-am-arbeitsplatz-und-was-machst-du-so/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 10:29:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Kollegen hatten kürzlich eine Präsentation bei einem unserer Kunden. Dabei wurde ein von uns ausgearbeitetes Enterprise 2.0 Konzept vorgestellt, das daraufhin diskutiert wurde. Dabei kam auch die Frage des Kunden auf, warum Statusupdates wichtig seien? Ist das nicht ein Instrument, um Mitarbeiter zu kontrollieren? Der Betriebsrat wurde hellhörig. Eine für uns neue Erkenntnis der [...]]]></description>
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<p>Meine Kollegen hatten kürzlich eine Präsentation bei einem unserer  Kunden. Dabei wurde ein von uns ausgearbeitetes Enterprise 2.0 Konzept  vorgestellt, das daraufhin diskutiert wurde. Dabei kam auch die Frage  des Kunden auf, warum Statusupdates wichtig seien? Ist das nicht ein  Instrument, um Mitarbeiter zu kontrollieren? Der Betriebsrat wurde  hellhörig.</p>
<p>Eine für uns neue Erkenntnis der Sicht, denn wir  hätten das Statusupdate nie in das Konzept eingebaut, wenn wir  Mitarbeiterkontrolle im Sinn gehabt hätten. Was uns da geritten hat? Das  möchte ich gern erläutern und dabei die Möglichkeiten dieses  Hilfsmittels beschreiben.<span id="more-631"></span></p>
<p>Statusupdates gibt es bereits auf  so ziemlich allen Plattformen. <a title="Twitter" href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a>, <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a>, <a title="XING" href="http://www.xing.com" target="_blank">XING</a> und <a title="LinkedIn" href="http://www.LinkedIn.com" target="_blank">LinkedIn</a> sind dabei die prominentesten. Sie bestehen meist aus einem Textfeld mit  der darin enthaltenden Frage: &#8220;Was machst Du gerade?&#8221; &#8211; die zu einer  kurz gefassten Antwort motivieren soll. Kurz gefasst ist ein  entscheidendes Kriterium für den Status, denn je kürzer der Text, desto  eher wird er gelesen. Der Voyeurismusgedanke und Wissensdurst beim  Empfänger ist dabei Motivation genug, vor allem aber bei Menschen, die  ihn interessieren oder nahe stehen. Doch aus welchem Grund sollte man  selbst seinen Status mitteilen?</p>
<p>Machen wir uns nichts vor:  Wir lieben Anerkennung. Alle. Wir wollen sie für unsere Worte, unsere  Taten oder unsere Nicht-Taten. Ich befürchte sogar, dass Anerkennung entscheidend ist  für alles, was veröffentlicht wird. Wissensteilung ist dabei &#8220;nur&#8221; ein  positiver Nebeneffekt, denn nur der bekommt Applaus, der teilt. Relevant  soll es sein, und darin liegt in der Lösung auch das Problem: Was für  den einen nützlich, ist für den anderen unsinniges Rauschen im Zeilenmeer.  Das Filtern ist dabei jedem selbst überlassen &#8211; aber wer es beherrscht,  dem öffnen sich Türen, wo vorher keine waren.</p>
<p><strong>Ein paar  Fallbeispiele</strong></p>
<p>1) Ein Manager teilt mit, dass er sich für eine  Konferenz vorbereitet, die an einem anderen Standort als seinem  stattfindet. Ein Kollege liest das und möchte die Chance nutzen, um ihn  beim Mittagessen persönlich kennenzulernen. Da der Manager sonst nur  schlecht erreichbar ist, wird er ihn wegen einer Reklamation gleich  direkt ansprechen können.</p>
<p>2) Eine Außendienstmitarbeiterin  ärgert sich über die Flugverspätung während einer Reise. Ein Kollege  liest das und gibt ihr den Tipp, einen Leihwagen oder den Zug zu nehmen,  da im Internet bereits mehrere Ausfälle gemeldet wurden.</p>
<p>3)  Eine Team-Assistentin soll für eine Kollegin ein kleines Geschenk  besorgen, um ihr zur Geburt ihrer Tochter zu gratulieren. Über ihren  Status meldet sie, sich gerade darüber Gedanken zu machen. Ein Kollege  ruft sie darauf hin an und gibt ihr den Tipp, der jungen Mutter ein Abo vom neuen Familien-Magazin zu schenken, das sie in letzter Zeit oft  gelesen hat.</p>
<p>4) Ein Wettbewerber stellt auf einer Messe seine  neueste Innovation vor. Der Auszubildende des konkurrierenden  Unternehmens fotografiert sie und sendet das Bild als Anhang in seinen  Status mit der Frage, wo er sowas ähnliches schonmal gesehen hat?  Daraufhin bedankt sich sein Kollege und schreibt, dass er das  Alternativprodukt bei sich hat und morgen mit zur Messe bringt.</p>
<p>Diese  positiven Beispiele kann man bis zur Besinnungslosigkeit aufzählen &#8211;  und doch ist probieren besser als sich darüber nur Gedanken zu machen.  Der große Vorteil der Statusberichte ist, dass sie an niemanden speziell  adressiert sind &#8211; sondern an alle. Gleichzeitig ist das auch der  Nachteil von Direktnachrichten: Die Leser sind vordefiniert und das  macht es schwer bis unmöglich, Außenstehende mit einzubringen. Wir  nutzen intern Statusupdates schon seit fast einem Jahr sehr erfolgreich  und können sie daher aus eigener Erfahrung sehr empfehlen &#8211; übrigens  auch Betriebsräten.
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		<title>Von Wissen und Innovationen in schöpferischer Zerstörung</title>
		<link>http://www.netmedia.de/blog/2010/03/von-wissen-und-innovationen-in-schoepferischer-zerstoerung/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 09:44:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bianca Gade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Workplace]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissensmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeit, in der ich für die Siemens AG gearbeitet habe war das Thema Wissensmanagement immer höchst präsent. Gerade in der IT fielen eine Fülle von technischen Dokumentationen, Protokolle, Checklisten uvm. an, die regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden mussten. Neben diesen Anforderungen lag eine der Schwierigkeiten mitunter auch darin, dass oft mehrere Personen ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="social4i" style="height:29px;">
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<p>In der Zeit, in der ich für die Siemens AG gearbeitet habe war das Thema Wissensmanagement immer höchst präsent. Gerade in der IT fielen eine Fülle von technischen Dokumentationen, Protokolle, Checklisten uvm. an, die regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden mussten. Neben diesen Anforderungen lag eine der Schwierigkeiten mitunter auch darin, dass oft mehrere Personen ein Dokument bearbeiteten und dass diese Mitarbeiter nicht zwingend in nur einer Abteilung oder gar an einem Standort und in einer Zeitzone operierten. Die Kunst war also, all das vorhandene IT-Wissen zu evaluieren, anschließend aufzuräumen, zu sortieren und das IT-Portal so aufzubauen, dass es für jedermann, in den nationalen und internationalen Standorten, logisch aufgebaut und nützlich ist. Sicher ist Siemens kein Einzelfall und der ein oder andere von Ihnen sah oder sieht sich vielleicht genau vor die gleichen Herausforderung gestellt. Aber dies ist nun schon ein paar Jahre her und wie wir wissen, dreht sich die Welt immer weiter. Heute stehen wir uns einer neuen Herausforderung gegenüber: Dem Innovations- und Ideenmanagement.<span id="more-416"></span></p>
<p>Umgangssprachlich wird Innovation mit Ideen und Erfindungen oft in einen Topf geworfen, jedoch handelt es sich dabei um unterschiedliche Ansätze. Während am Anfang einer Erfindung die Idee steht, die durch das Erstellen eines neuen Produktes, einer Dienstleistung oder eines Verfahrens umgesetzt wird (Invention), ist es bei der Innovation ein wenig anders:</p>
<p>Dem deutsch-amerikanischen Ökonomen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schumpeter" target="_blank">Joseph  Schumpeter</a> nach wurden Innovationen als die Neuaufstellung vorhandener Produktionsfunktionen definiert. Das bedeutet, bereits bestehende Faktoren werden auf eine solch neue Art und Weise kombiniert, dass etwas Neues daraus entsteht. Schumpeter definierte Innovationen auch als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pferische_Zerst%C3%B6rung" target="_blank">Schöpferische  Zerstörung </a>&#8220;: Zuerst muss eine alte Struktur in einem Entwicklungsprozess zerstört werden, um daraus neue Kombinationen dieser Faktoren zu schaffen. Ich denke, dass genau das derzeit in Unternehmen passiert bzw. passieren sollte, die sich ernsthaft mit der Einführung von Social Media beschäftigen (möchten). Um das (Er)schaffen von Innovationen (Ideen und Erfindungen eingeschlossen) optimal zu ermöglichen, müssen vorhandene Prozesse überdacht und neu zusammengestellt werden. Um das zu erreichen, müssen wir uns einer schöpferischen Zerstörung bedienen und es genügt oft nicht, nur ein Werkzeug dafür einzusetzen, wie es vielleicht beim Wissensmanagement der Fall ist.</p>
<p>Ideen, Erfindungen und Innovationen gehören zu den kreativen Prozessen, im Gegensatz dazu liegt das Wissensmanagement im verwaltenden Bereich. Beides sollte daher im Enterprise 2.0 unterschiedlich gehandhabt werden. Das beginnt bereits bei der Berechtigungsplanung, denn in einem kreativen Prozess fragen Sie nicht, welches Wissen die Öffentlichkeit sehen darf, sondern welche Information nicht veröffentlicht werden soll. Der Gedankenansatz ist hierbei gänzlich unterschiedlich gegenüber dem Wissensmanagement. Denn wenn ich erreichen möchte, dass Menschen sich kreativ austauschen, muss alles offen und zugänglich sein um das Weiterentwickeln von Gedankengängen zu ermöglichen. Nur falls es unbedingt nötig ist, sollten Bereiche von der Öffentlichkeit abgegrenzt werden.</p>
<p>Prof. Dr. Peter Kruse bringt diesen Ansatz in diesem Video auf den Punkt:<br />
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<p>Das war vor ein paar Jahren, beim Aufbau des IT-Wissensportals, natürlich noch ganz anders. Weil Projekt- und Applikationsbereiche ausschließlich den Projektmitgliedern und Applikationsverantwortlichen vorbehalten waren, konnte sich nur für diese Gruppe neues Wissen bilden. Es war daher kaum möglich kreative Ansätze schaffen, geschweige denn das neu gewonnene Know-How einer Öffentlichkeit zugänglich machen. Dafür hätten Personen aus unterschiedlichen Bereichen eingebunden werden müssen, die außerhalb des Tellerrandes den Vorgangsprozess und die technischen Umsetzungen kritisch hinterfragen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit hätten einbringen können. Heute sieht die Welt sicher wieder anders aus, denn letzten Endes lebt Groß und Klein von ihrem Wissen, ihren Ideen, Erfindungen und Innovationen: All das ermöglicht uns, uns weiterzuentwickeln und uns immer wieder neu zu erfinden. Daher ist gerade das Ineinandergreifen der Zahnräder im Verwaltungs- und Kreativmanagement meiner Meinung nach der wichtigste Punkt für das (Über)Leben einer Organisation in unserer Marktwirtschaft.
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