Archive for the ‘Social Workplace’ Category

Enterprise 2.0 braucht intelligente Hierarchien

Posted on August 27th, 2010 in Enterprise 2.0, Social Business Design, Social Workplace | 4 Comments »

“In der Veränderung der Arbeitswelt setzt sich nur ein Prozess fort, der in der Renaissance seinen Anfang nahm, in der Aufklärung zur Blüte kam, in der Moderne kritisiert wurde und heute als Fakt akzeptiert ist: die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft”. < Markus Albers in Meconomy >

Lebenswege sind heute nicht mehr vorgezeichnet, wie sie es noch vor ein paar Jahren waren. Die Umwelt ändert sich rasant und bildet  neue Wege, die man gehen kann – oder auch nicht. Viele der gefragtesten Jobs im Jahre 2010 waren 2004 noch gar nicht existent. Einige Ausbildungsberufe entwickelten sich erst durch die rasante Evolution der IT-Welt. Dieser folgten Rufe nach besseren Soft Skills, die sich hoch qualifizierte Mitarbeiter gut bezahlen lassen. Diese Mitarbeiter wissen um ihren Wert und erwarten daher immer  mehr, eigenständig und selbstbestimmt zu handeln. Ein Handeln, das es dem Einzelnen erlaubt, ganz er selbst zu sein. Read the rest of this entry »

Unbegründete Ängste

Posted on Juli 23rd, 2010 in Enterprise 2.0, Social Media, Social Workplace, Web2.0 | No Comments »

Enterprise 2.0 ist in der heutigen digitalisierten Gesellschaft ein Thema. In vielen Unternehmen wird darüber diskutiert, auch wenn es oft noch Missverständnisse über die Definition und Ziele von E2.0 gibt, z. B. dass nicht darum geht, Facebook im Unternehmen einzuführen. Von dem Wissen über die Möglichkeiten bis zur Umsetzung solcher Strategien herrscht allerdings noch eine riesige Kluft, die sich noch sehr wenige Unternehmen zu überwinden wagen.

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Social Workplace Case Study: Effizienzsteigerung durch Enterprise 2.0

Posted on Juli 21st, 2010 in Enterprise 2.0, Social Workplace | 3 Comments »

Mit über 2.700 selbständigen Partnern und einem Außenumsatz von rund 3 Milliarden Euro ist die SYNAXON AG die größte IT-Verbundgruppe Europas. 2006 standen sie vor der Herausforderung, das enorme Wachstum an Partnern mit einer neuen Unternehmensstruktur abzubilden – die klassische Aufbauorganisation ist einfach zu teuer geworden. Die Herausforderung: Das erhöhte Kommunikationsproblem das daraus entstand, sollte mit derselben Mitarbeiteranzahl bewältigt werden. Die Erfahrung die der Initiator Frank Roebers in den letzten 5 Jahren mit der Einführung eines Wikis, Blogs und Microblogs machte, erklärt er in diesem halbstündigen Interview: Read the rest of this entry »

Kann man ein Unternehmen wie ein soziales Gehirn betrachten?

Posted on Juli 2nd, 2010 in Enterprise 2.0, Social Workplace | No Comments »

Vor ein paar Tagen war ich über das Wochenende am schönen Bodensee auf dem Barcamp in Konstanz und hatte dort u.a. auch eine interessante Begegnung mit einem Doktor der Psychologie. Als Leiter der Abteilung für Kompetenzmanagement eines großen Konzerns, entwickelt er einen globalen Prozess um Experten zu identifizieren, die SOLL-/Ist-Kompetenzen zu evaluieren um die Mitarbeiter später organisationsweit zu vernetzen. Aus dieser Begegnung heraus erinnerte ich mich an einen sehr interessanten Video-Beitrag von Peter Kruse zur Frage: “Kann man eine Firma betrachten wie ein soziales Gehirn?” Read the rest of this entry »

“Da kann ja jeder kommen” – Wie Experten Wissen teilen – Teil 1

Posted on Juni 22nd, 2010 in Enterprise 2.0, Social Media, Social Workplace | 1 Comment »

by Danny Sullivan

Zu einfach als Feedback für Experten? Ich glaube nicht.

In einer idealen Unternehmenswelt hilft jeder Mitarbeiter dem anderen bedingungslos. Hierfür mit Enterprise 2.0 Möglichkeiten zu schaffen, zahlt sich für Unternehmen aus – Beispiele in “Wie haben Sie denn das heraus bekommen?” von Michael Clivot.

In vielen Unternehmen sieht die Realität anders aus: Mitarbeiter mit nachgefragten Kenntnissen – die Experten – teilen ihr Wissen selten mit Kollegen. Angesichts zunehmend verteilter Aufgaben und der Wertsteigerung der Ressource Wissen muss im Unternehmensalltag genau das erreicht werden. Read the rest of this entry »

“Wie haben Sie denn das herausbekommen?”

Posted on Juni 15th, 2010 in Enterprise 2.0, Social Media, Social Workplace | No Comments »

Beim Arbeitsplatz der Zukunft und beim Enterprise 2.0 geht es nicht nur darum, abgelegtes Wissen in Form von Beiträgen und elektronischen Dokumenten bereit zu stellen und zu finden, sondern auch darum, für ein bestimmtes Anliegen den bestmöglichen Experten zu finden. Selten ist es so, dass die Dokumente, die man zu einer bestimmten Thematik findet, die Fragen konkret beantworten, und selten ist es so, dass man die Zeit hat, alle Dokumente und Informationen durchzugehen. Es ist schwierig, schnell und präzise den richtigen Ansprechpartner zu finden, wenn ein Unternehmen in mehrere Standorte aufgeteilt ist. Dann ist es nämlich nicht möglich, eine Etage höher oder im Nachbarbüro nachzufragen, ob sich jemand mit dem Thema auskennt. Daher braucht jeder Mitarbeiter Instrumente, mit denen er zielgerichtet und rasch geeignetes Fachpersonal finden kann. Read the rest of this entry »

Statusupdates am Arbeitsplatz: Und was machst du so?

Posted on Juni 4th, 2010 in Enterprise 2.0, Social Media, Social Workplace, social networking | 4 Comments »

Meine Kollegen hatten kürzlich eine Präsentation bei einem unserer Kunden. Dabei wurde ein von uns ausgearbeitetes Enterprise 2.0 Konzept vorgestellt, das daraufhin diskutiert wurde. Dabei kam auch die Frage des Kunden auf, warum Statusupdates wichtig seien? Ist das nicht ein Instrument, um Mitarbeiter zu kontrollieren? Der Betriebsrat wurde hellhörig.

Eine für uns neue Erkenntnis der Sicht, denn wir hätten das Statusupdate nie in das Konzept eingebaut, wenn wir Mitarbeiterkontrolle im Sinn gehabt hätten. Was uns da geritten hat? Das möchte ich gern erläutern und dabei die Möglichkeiten dieses Hilfsmittels beschreiben. Read the rest of this entry »

Verbesserte Rezeptur – Das Intranet der Zukunft

Posted on April 13th, 2010 in Enterprise 2.0, Social Business Design, Social Workplace | 2 Comments »

Intranets bieten Nutzern heute mehr denn je: Integrierte Anwendungen, Personalisierung und neuerdings soziale Funktionen. Und die Startseite erfüllt mehr das Portalversprechen als je zuvor: Elemente lassen sich ab- und anschalten, mit Filtern versehen und sogar verschieben. Das Ziel: Jeder Mitarbeiter soll sich „seine“ Startseite erstellen können, um so produktiv wie möglich arbeiten zu können.

Warum sind die Mitarbeiter dafür in der Praxis so selten dankbar? Warum sind sie mit ihrem Intranet dennoch häufig unzufrieden? Studien decken den ersten Grund dafür auf: Nur 10% – 30% der Intranetnutzer (ergo Mitarbeiter) passen Intranets ihren persönlichen Bedürfnisse an. Der Rest gibt an: „Das dauert mir zu lange“. Read the rest of this entry »

Von Wissen und Innovationen in schöpferischer Zerstörung

Posted on März 30th, 2010 in Enterprise 2.0, Social Media, Social Workplace, social networking | No Comments »

In der Zeit, in der ich für die Siemens AG gearbeitet habe war das Thema Wissensmanagement immer höchst präsent. Gerade in der IT fielen eine Fülle von technischen Dokumentationen, Protokolle, Checklisten uvm. an, die regelmäßig ergänzt und aktualisiert werden mussten. Neben diesen Anforderungen lag eine der Schwierigkeiten mitunter auch darin, dass oft mehrere Personen ein Dokument bearbeiteten und dass diese Mitarbeiter nicht zwingend in nur einer Abteilung oder gar an einem Standort und in einer Zeitzone operierten. Die Kunst war also, all das vorhandene IT-Wissen zu evaluieren, anschließend aufzuräumen, zu sortieren und das IT-Portal so aufzubauen, dass es für jedermann, in den nationalen und internationalen Standorten, logisch aufgebaut und nützlich ist. Sicher ist Siemens kein Einzelfall und der ein oder andere von Ihnen sah oder sieht sich vielleicht genau vor die gleichen Herausforderung gestellt. Aber dies ist nun schon ein paar Jahre her und wie wir wissen, dreht sich die Welt immer weiter. Heute stehen wir uns einer neuen Herausforderung gegenüber: Dem Innovations- und Ideenmanagement. Read the rest of this entry »

“Enterprise 2.0 in der Realität” – Tagung der Open Text Web Solutions Usergroup in München [Update]

Posted on Februar 23rd, 2010 in Social Media, Social Workplace, netmedia Events | No Comments »

[Update: Präsentationen der Teilnehmer laut reddotusergroup.org unten verlinkt]

Nach den Open Text Auftaktveranstaltungen Anfang 2010 wurde es wieder höchste Zeit für ein Treffen der Anwendervereinigung. Alte Bekannte und neue Gesichter trafen im Marriott München unweit des Hauptbahnhofs zu mehreren Themen zusammen.

Eins vorweg: Trotz anderslautender Vorzeichen (Lufthansa-Streik) wurde es eine der pünktlichsten Usergroup-Tagungen überhaupt.

Edmund Trageser vom Open Text Customer CareEdmund Trageser, Director Customer Care EMEA war erneut als Ansprechpartner für Support-Themen dabei und stand sowohl in den Pausen als auch während der Vorträge Rede und Antwort.

Es geht los

Novum war ein Partnerstand, der von Dubidot zum Thema IP TV bzw. Lean Back Media angeboten wurde und – nach technischen Startschwierigkeiten mit Thinkpad+Konferenzbeamer – mit einem kurzen Vortrag eingeführt wurde.

Frank Leja von der Hapag Lloyd AGFrank Lejas Vortrag zu jRQL zeigte dann wie die Usergroup im Idealfall funktionieren kann: Durch die Hilfen und Anregungen, die Herr Leja durch den Austausch für seine CMS-Arbeit bei Hapag Lloyd auf den Anwendertagungen und in den Foren erfahren hat, hat er der Community 12 Plugins und die jRQL-API gespendet. Zusätzlich hat er ein Blog sowie eine JavaDoc Dokumentation für alle bereitgestellt, die tiefer als die fertigen Plugins einsteigen möchten. Plugins und API sind derzeit für 7.5 und 9.0 im Einsatz, so dass Feedback weiterer Anwender für die Version 10 gebraucht wird.

Themenschwerpunkt „Enterprise 2.0 in der Realität“

usergroupNach der Kaffeepause mit angeregten Gesprächen eine weitere Premiere bei der Usergroup: Zu „Enterprise 2.0 in der Realität“ hatten Open Text, Cyberhouse und netmedia gemeinsam als Referenten das Thema Social Media in Unternehmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufbereitet.

Daniel Kraft plädierte in seiner Einleitung für Gespräche wie in Kaffeeküchen Mitarbeitern auch online Möglichkeiten zu geben, da sich so teuren Kommunikationslücken und Missverständnissen begegnen lässt (sein interessanter Blog-Beitrag dazu).

Seine Gedanken zum Social Workplace, Social Business Design und Reputation Management durfte ich im anknüpfenden Vortrag um gängige Anwendungsfälle und Handlungsempfehlungen aus der Intranet-Projektarbeit für den Social Workplace ergänzen.

Boris Crismancich stellte in seiner folgenden Präsentation die Integration von Social Media in die Arbeitsabläufe der CMS-Autoren vor. Beispiele waren Flickr und Wikipedia Buttons im Texteditor und ein Kunde-hilft-Kunde-Forum als Entlastung der Support-Hotline der österreichischen Post.

Das Open Text Trio Lars Onasch, Bernfried Howe und Martin Schwanke konnten zeigen, was Open Text derzeit an Social Media Komponenten liefern kann. Grundsätzlich ist Vieles bereits verfügbar, erfordert jedoch derzeit noch viel Handarbeit (Martin Schwanke zeigte Screens von Vignette Social Media via <rde-dm:include /> Dynament mit Rest-API in einem Web Solutions Demo-Intranet).

Die volle Integration (u. a. zentrale Suche, http-Konnektor) wird erst mit dem Dolphin-Release (Juni 2010) verfügbar sein. Bernfried Howe behält sich dabei vor, dass nicht alle Social Media Portlets (fertige Dialoge, Nachfolger der bisherigen Webkomponenten) für dieses Release verfügbar sein werden.

Ein Blick aufs Organisatorische

Eindrücke zum Tagungsort: Die Räumlichkeiten waren gut ausgestattet, Beamer und Akkustik waren (im Ggs. zu Hamburg) diesmal tadellos. Rückzugsmöglichkeiten für Gespräche waren jederzeit gegeben, ohne dass man den Überblick verloren hätte.

evangelisch.deDen Nachmittag läutete die evangelische Kirche mit einer Vorstellung der Lösung hinter evangelisch.de zum intelligenten und hoch-automatisierten Verteilen von Assets via RSS und Onlineportal zwischen unterschiedlichen Websites und technischen Systemen (Open Text, Drupal, zukünftig Typo3) ein. Sehr beeindruckend. Bestärkt mich in der Erfahrung, dass wir in ein paar Monaten nur noch über RSS als Austauschformat sprechen ;-)

Live-Foren & Abschluss

Zu vier Themen fanden sich Live-Foren: DAM a la evangelisch.de, Erfahrungen mit Web Solutions 10 (Protokoll), Delivery Server Betrieb und jRQL. Die weiteren Protokolle sollten später auf reddotusergroup.org zu finden sein.

Sebastian Henne stellte noch seine Sicht auf die Möglichkeiten von Metadaten und deren zunehmende Bedeutung im WCM vor und Dirk Langenheim beschloss die Usergroup mit Neuigkeiten aus der Usergroup.

Aufhorchen ließen dabei vergleichsweise hohe Austrittszahlen Anfang 2010, wobei unklar ist, welchen Anteil Wirtschaftskrise und Produktwechsel weg von Open Text hier eine Rolle spielen. Hoffen wir, dass dies kein Indikator für eine abnehmende Kundenzufriedenheit mit der Lösung ist.

Trotz dem getrübten Abschluss eine wertvolle Veranstaltung. Insbesondere das Durchstöbern der Präsentationen lohnt. Themenvorschläge und Anmeldungen für die nächste Tagung in Dresden nimmt die Usergroup gern entgegen.

PS: Ein Beitrag zur Abendveranstaltung vorher wird gerne verlinkt! Bitte Infos an mich.