Bianca Gade

Der Social Workplace - mehr als ein Intranet 2.0

Bianca Gade am 14. März 2012   Jetzt kommentieren




Warum der Social Workplace für Unternehmen immer wichtiger wird und weshalb er nicht nur ein Intranet 2.0 darstellt, präsentierte unser CEO Tim Mikša pünktlich um halb zwei seinem interessierten Publikum im Raum Bodensee II. Er erläuterte zunächst den allgegenwärtigen Paradigmenwechsel in der Kommunikation und die Veränderungen, die sich hieraus für die Arbeitswelt ergeben. Unternehmen verspüren zunehmend diesen Druck, einerseits von den Mitarbeitern, anderseits durch die veränderte Erwartungshaltung von Kunden und Partnern. Tim Mikša zeigte auf, inwiefern der Social Workplace durch intelligente soziale Vernetzung hilft, diese Erwartungen zu erfüllen und für Unternehmen die notwendige Voraussetzung bildet, um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der zweite Teil des Vortrages beschäftigte sich mit der Herangehensweise an Social Workplace Projekte. Tim Mikša stellte sehr anschaulich dar, welche Konsequenzen es für Unternehmen haben kann, den Social Workplace als “Intranet 2.0” oder “Facebook für’s Unternehmen” misszuverstehen. Es wurde den Zuhörern schnell klar, dass die Umsetzung primär keine IT Frage ist. Auch wenn es um die digitale Arbeitsumgebung der Zukunft für die Mitarbeiter geht, ist nicht die Software sondern die Strategie entscheidend.

Anschließend gab der Vortrag Tipps und Hinweise für das richtige Vorgehen bei der Entwicklung des Social Workplace. Tim Mikša zeigte auf, wie beim einzelnen Mitarbeiter mit der Vernetzung begonnen werden muss und wie im Unternehmen die dafür notwendige Motivation, Kultur und Organisation geschaffen werden kann. Leadership 2.0 ist hierbei das Thema, welches einen zentralen Erfolgsfaktor darstellt und welches unserem CEO besonders am Herzen liegt. Vom operativen Management muss der kulturelle Wandel priorisiert, initiiert und vorgelebt werden. Gleichzeitig müssen die Nutzenpotentiale des Social Workplace auf Basis der individuellen Unternehmensziele und des organisatorischen Bedarfs analysiert und im strategischen Vorgehen berücksichtig werden. Zum Abschluß seines Vortrags verwies Tim Mikša auf den anschließenden Kunden-Roundtable zum Thema, der von Tobias Mitter moderiert wurde.

[UPDATE]
Die präsentierten Slides: