Bianca Gade

Enterprise 2.0 Monatsrückblick Mai 2011

Bianca Gade am 01. Mai 2011   Jetzt kommentieren




Schon wieder so viele gute Beiträge im Mai – traumhaft. Für mich begann der Monat mit einem kleinen Interview, das ich nach einem Enterprise 2.0 Treffen, anlässlich der re:publica, gab. Weiter habe ich Links aus allen Teilen des Enterprise 2.0 Segments: So berichtet centrestage über einen weiteren Unternehmenswandel durch Social Media und lässt in die künftige Studie einen Einblick gewähren. Außerdem entdeckten wir eine interessante Präsentation von Headshift Consultant James Dellow, der strategische Fragen zum Social Intranet stellt und beantwortet. Eine schöne Use-Case entdeckte ich auf dem Blog von IBM, wo die BASF ein Interview mit ihrem Community Manager CheeCin Liew führt. Außerdem im Monatsrückblick: Dion Hinchcliffe und seine drei Modelle für ein Social Intranet. Und dass Enterprise 2.0 auch was für B2C Branchen ist, zeigt anschaulich die Use-Case von Mointain Equipment Co-op, einem Vertrieb von Kayaks und Kletterausrüstungen. Und noch ein Use-Case, diesmal von der Telekom: Hier berichtet das DMR Magazin für Management und Technologie von Prozessmanagement 2.0 und hebt das Unternehmen positiv, in einem ausführlichen Artikel, hervor. Das kann Stephan Grabmeier, auch Mitarbeiter der Telekom, vermutlich nur bestätigen: Denn in seinem Interview auf Karrierebibel.tv weiß er spannendes über Enterprise 2.0 in seinem Unternehmen zu erzählen. Last but not least ein Thema, das aktuell auch in der Enterprise 2.0 XING-Gruppe diskutiert wird: Warum tun sich manche so schwer, die Wichtigkeit von Enterprise 2.0 zu sehen? Hierzu hat Jane McConnell einen interessanten Beitrag mit Lösungsansätzen geschrieben.

By the way, erlauben Sie mir zwei Artikel aus der eigenen Reihe zu empfehlen: UnserCEO, Tim Mikša, schrieb einen interessanten Artikel über “Leadership 2.0 – Netzwerkmanager mit Herz und Vertrauen“, in dem er über die Veränderungen im Management berichtet und über seine Erfahrungen in der Beratung. Der andere Artikel beschäftigt sich mit der Frage, welches Potential Enterprise 2.0 für Energieversorger hat. Dieser Beitrag stützt sich auf eine Präsentation und anschließende Gespräche, die ich in Stuttgart, anlässlich der Marketingtagung der GasVersorgung Süddeutschland, hielt. Viel Spaß beim Links-Durchstöbern und für morgen, einen schönen Feiertag.

Der Wandel der Unternehmen durch Social Media setzt sich fort
Nachdem centrestage schon letztes Jahr eine spannende Studie zum Thema Social Business aufsetzte, geht es dieses Jahr weiter. Als Themenschwerpunkt haben sie sich zum Ziel gesetzt herauszufinden, was Unternehmen mit Social Software machen und haben dabei 50 Anwendungsfälle entdeckt und sie in 10 Einsatzfeldern zusammengefasst. Es ist zwar nur ein Vorgeschmack auf die kommende Studie aber trotzdem lesenswert.

Strategies for creating a social workplace with your intranet
Eine inspirierende Präsentation von Headshift Consultant James Dellow. Er beschäftigt sich mit diesen (und vielen anderen) Fragen, wie: Wer ist für ein Social Intranet zuständig? Wie können Strukturen angepasst werden? An welchem Evolutionspunkt befinden sich Unternehmen in ihrer Social Workplace Strategie? Darüber hinaus wurde die Präsentation mit vielen Bildern angereichert. Wirklich sehenswert.

connect.BASF – See how BASF became a Social Business
Ein wundervolles Beispiel (Video) hat die IBM auf ihrem Blog gepostet. CheeCin Liew, Community Manager bei BASF, stellt die Vorteile eines Social Business / Social Workplaces aus seiner Sicht dar. Er erzählt darüber hinaus eine rührende Geschichte, in der Mitarbeiter ihren Kollegen, bei der Flutkatastrophe in Pakistan, durch einen Aufruf im Intranet, helfen konnten. Eine wundervolle Erfolgsstory.

Making An Intranet More Social
Der Enterprise Architect und Business-Stratege Dion Hinchcliffe stellt drei seiner Modelle für ein Social Intranet vor: 1. Die Social Business Suite, Webbasiert und mit Widgets erweiterbar, 2. Das Social Network in Kombination mit einem Social CMS/DMS und 3. die Social Business Suite, die alles integriert hat. Diesen Artikel empfehle ich jedem, der sich über das Können der (künftigen) Social Software noch nicht ganz im Klaren ist.

Building A Culture Of Collaboration at Mointain Equipment Co-op (MEC)
“Work, Play, Connect” – dies sind die drei Schlüsselbegriffe, die sich MAC auf ihre “Intranet-Fahne” geschrieben hat. MAC ist ein kanadisches Unternehmen, das Kayaks und Kletterausrüstungen über Ladengeschäfte in Kanada vertreibt. MAC analysiert in diesem Artikel ihr 1500 Mann/Frau starkes Social Intranet und zeigt durch ihren Erfolg, dass ein Enterprise 2.0 nicht nur was für Wissensarbeiter ist. Einfach nur großartig und eine unbedingte Lesensempfehlung von mir.

Detecon DMR: Prozessmanagement 2.0
Unternehmen werden zunehmend demokratischer. Das behaupten zumindest die Autoren in ihrem Artikel im DMR Magazin für Management und Technologie. Sie fassen zusammen: Während Prozessmanagement 1.0 hauptsächlich technokratisch ist, haben wir im Prozessmanagement 2.0 eine partizipative Ausrichtung. Als Case für die Einführung eines Enterprise 2.0 Systems, wird die deutsche Telekom näher betrachtet. Sie beschreiben darin die drei Erfolgsfaktoren für Prozessmanagement 2.0: Technik, Inhalt und Kultur. Nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, wenn Sie dieser Artikel interessiert – er ist etwas länger, aber es lohnt sich.

Stephan Grabmeier über Enterprise 2.0 bei der Telekom (Video)
Stephan Grabmeier ist Mitarbeiter bei der Deutschen Telekom und Experte für Enterprise 2.0. Jochen Mai (Karrierebibel) interviewte ihn über seine Erfahrungen im Konzern: Wo die Telekom stand, wo sie jetzt stehen und wie es weiter gehen soll. Kurz, knapp und informativ. Toll gemacht und für jedes Unternehmen wünschenswert.

Worldwide Intranet Challenge (WIC): The problem with intranets…
Warum stehen noch so viele Unternehmen auf der 1. Entwicklungsstufe ihres Intranets? Warum wird der Social Workplace noch mehr als “nice to have” und weniger als das Werkzeug für die Zusammenarbeit betrachtet? Diese und weitere kluge Fragen stellt Jane McConnell in seinem interessanten Beitrag. Dabei stellt er fest: Es ist noch zu neu, wir haben keine Experten und es werden keine Ziele gesetzt. Ach ja, ein Lösungsvorschlag ist auch dabei. Lesenswert.