Michael Clivot

OpenText Social Communities mit einem Klick generieren

Michael Clivot am 12. Februar 2013   Jetzt kommentieren




Seit mehreren Jahren entwickelt netmedia Portale, insbesondere Intranet Portale, in denen Kollaborationselemente eine immer größer werdende Rolle spielen. Dabei setzen wir auf die Social Communities von OpenText (früher Vignette Collaboration Server VCS) im Zusammenspiel mit dem Management Server, dem Delivery Server und der Common Search. Wir haben in unserem Team ein unschlagbares Know-how für die Open Text Social Communities versammelt. Wir konnten viele Erfahrungen sammeln, insbesondere hinsichtlich der nahtlosen Integration in die bestehende OpenText Welt. Unser Team, wie auch unsere Kunden, konnten sich nie für die vorkonfigurierten Portlets von OpenText begeistern. Sie ermöglichen es zwar, fertige Kollaborationskomponenten wie Wiki, Kommentare, usw. direkt und ohne großen Aufwand einzubinden, allerdings sind diese Komponenten unflexibell, lassen sich schwer anpassen und haben einige Tücken. Daher sind wir von Anfang an dazu übergegangen, auf das Webkomponenten-Konstrukt des Delivery Servers zu setzen und mithilfe des OpenText HTTP-Konnektors eigene flexible Komponenten zu entwickeln.

Eines der wichtigsten Ziele war es dabei, auch Redakteuren zu ermöglichen, mit den gewohnten CMS-Werkzeugen kollaborative Bereiche in ihre Seiten einzubauen, doch die bisherigen Ansätze sorgten immer dafür, dass ein Administrator in das Geschehen mit eingreifen musste. In den vergangenen Projekten ist von unseren Kunden immer mehr der Fokus auf Communities gelegt worden, die aus verschiedenen Komponenten (Wiki, Blog, Pinnwand, Forum, Ideenmanagement, usw.) bestehen und von Redakteuren oder gar den Portalnutzern selbst angelegt werden können. Diese Anforderungen stellten uns vor neue Herausforderungen und brachten uns dazu, eine Lösung zu entwickeln, die es ermöglicht, Communities und Komponenten anzulegen, ohne dafür einen Administrator bemühen zu müssen.

So ist der „Community Generator for Social Communities“ entstanden, der zum Beispiel bereits beim Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. auf der neuen Wissensmanagement-Plattform „PLATON“ zum Einsatz kommt.

Eine Community mit allem, zum Mitnehmen bitte!

Die Idee dahinter ist es, im Management Server den Redakteuren die Möglichkeit zu bieten, eigene Gruppen zu erzeugen, den Umfang der darin enthalten Werkzeuge zu definieren und zu entscheiden, wer der Gruppe angehören soll und wie einer Gruppe in Zukunft beigetreten werden kann (direkt als offene Gruppe oder auf Einladung bzw. Antrag in geschlossenen Gruppen).

Dafür erstellt der Redakteur zunächst eine Gruppe als CMS Seite, auf die er dann zugreifen kann, um seine Konfiguration vorzunehmen.

Zunächst kann der Redakteur den Typ der Community definieren und somit die Berechtigungen und die Sichtbarkeit der Community beeinflussen. Diese Einstellung beeinflusst sowohl die Berechtigung im Delivery Server als auch im Collaboration Server.Über den Raumtyp können in diesem Beispiel definierte Sets an Werkzeugen ausgewählt werden. Grundsätzlich kann der Redakteur aber selbst entscheiden, welche Werkzeuge in der Community verwendet werden dürfen.

Im nächsten Schritt wird der Gruppeninhaber festgelegt und die ersten Nutzer der Gruppe zugewiesen. Dabei nutzt der Community Generator den Nutzerstamm des Delivery Servers. Durch Eingabe der E-Mail-Adresse kann der Redakteur den entsprechenden Nutzer finden und auswählen:

Im letzten Schritt führt der Generator alle notwendigen Schritte im Management Server, im Delivery Server und im Collaboration Server durch. Im Management Server werden alle Seiten angelegt und Attribute für den Delivery Server gesetzt, im Delivery Server werden die Nutzer den entsprechenden Gruppen zugewiesen und im Collaboration Server werden die zugehörigen Referenzobjekte in einer übersichtlichen Struktur angelegt und die Berechtigungen auf diese Objekte entsprechend der gewählten Einstellungen vergeben. So entfallen an dieser Stelle sämtliche administrativen Arbeitsschritte im Collaboration Server.

Der „Community Generator for Social Communities“ wurde zwar für den Management Server entwickelt, eine Variante die direkt aus dem Portal heraus genutzt werden kann ist aber ebenfalls denkbar. Unterm Strich wurde das Ziel erreicht, Communities und Kollaborationswerkzeuge schnell und ohne Administratoren anlegen zu können. Der Generator übernimmt alle notwendigen Schritte.

Somit wachsen die Produkte noch mehr zusammen. Die Integrationsfähigkeit und die Usability wird durch das netmedia Modul erheblich vergrößert und gibt den Redakteuren mehr Flexibilität. Je mehr dezentral gemacht werden, desto höher sind die Chancen einen erfolgreichen Social Workplace zu implementieren.

Falls Sie Fragen oder Feedback zu unserem Generator oder generell zu Social Communities haben oder vielleicht eine Live Demo sehen möchten, freuen wir uns jederzeit auf eine Nachricht.

netmedia arbeitet zur Zeit an weiteren Erweiterungen um den Einsatz der OpenText Social Communities noch attraktiver und noch effektiver zu machen. Darüber werden wir selbstverständlich in unserem Blog und unserem Newsletter berichten. Lassen Sie sich überraschen!