Bastian Wilkat

Wie Daten und Digitale Wettbewerber Unternehmen beeinflussen [Slides]

Bastian Wilkat am 29. Oktober 2014   Jetzt kommentieren




Warum der Umgang mit immer größeren Datenmengen und mit digitalen Wettbewerbern neue Herausforderungen für bestehende Unternehmen bedeutet.

In der Praxis widmen sich Unternehmen zunehmend dem Thema Business Intelligence (Big Data), um wichtige Entscheidungen präziser zu untermauern und teilweise Voraussagen über Marktentwicklungen und Kundenverhalten geben zu können. Das funktioniert immer besser. In der Stadt- und Gebäudeplanung greift man mittlerweile standardmäßig auf digitale Spuren von Touristen (Laufwege, Einkäufe und Taxifahrten) zurück, um Gebäude optimal zu planen.

Die Digitalisierung von Produkten und Services lässt zunächst keine Aussage über “gut” oder “schlecht” bzw. “harmlos” oder “gefährlich” zu. Unternehmen können sich dem Thema widmen oder nicht. Brenzlig wird es jedoch, wenn 50 Jahre alte Unternehmen auf Wettbewerber treffen, deren Geschäftsmodell seit der Gründung komplett digital ist..

Branchenüberfreifend gründen sich unzählige Start-Ups (von denen allerdings auch viele wieder sehr schnell verschwinden), die bisherigen Unternehmen das Leben schwer machen. Z. B. sogenannte Fintechs, die durch innovative Konzepte wie customer-to-customer-consulting, private Kredite und Crowdfunding die Finanzbranche angreifen. Darüberhinaus existieren in vielen Branchen digitale Vermittler, die Auftraggeber und Auftragnehmer zu den besten Konditionen zusammenbringen: Uber, flinc, Airbnb, helpling, Autonetzer u.v.m..

Unternehmen können entweder nach dem Gesetzgeber rufen und versuchen den Status-Quo irgendwie beizubehalten, oder die digitalen Wettbewerber als eine Irritation bzw. Anreiz sehen, selber bessere Produkte und Services anzubieten. Doch dazu muss das Organisationssystem entsprechend gestaltet sein. Viele Unternehmen sind nach Funktionen und Abteilungen strukturiert. Das ermöglicht Effizienz - jedoch auf Kosten von Effektivität, Vernetzung und Reaktionsgeschwindigkeit. Auch wenn es noch an jeder Ecke als elementar postuliert wird: Effizienz als Wettbewerbsvorteil in vollglobalisierten Märkten rückt zunehmend in den Hintergrund.

Wie Unternehmen und Mitarbeiter mit verschiedenen externen (z. B. digitalen Wettbewerbern) und internen (z. B. Reorganisation) Herausforderungen im 21. Jhd. umgehen können und was im voll-digitalen Wettbewerb noch Vorteile bringt, habe ich am 17.10.2014 auf dem “Gen-Y Kongress: Unternehmensführung der Zukunft” gezeigt. Unten sehen Sie die Slides. Lassen Sie sich inspirieren. Wenn Sie Fragen dazu haben, wie Sie mit der Digitalisierung umgehen können, melden Sie sich gerne bei mir.