Bianca Gade

Wie wichtig ist Enterprise 2.0 im Unternehmensalltag?

Bianca Gade am 17. Mai 2010   Jetzt kommentieren




Mit der Kamera im Anschlag, konnte ich kürzlich auf den OpenText Content Days in München, einen besonderen Moment festhalten: Daniel Kraft referierte vor Publikum über ein Thema, das viele brennend interessiert aber wo kaum einer so recht weiß, wie es für die eigenen Wünsche verwirklicht werden kann: Enterprise 2.0 im Unternehmensalltag. 

Was genau ist eigentlich damit gemeint? Geht es vielleicht um einen verbesserten Prozess den Mitarbeitern Dokumente zur Verfügung zu stellen? Oder darum, dass jeder vom anderen weiß, was er tut? Schlimmstenfalls sogar ein „Kontrollorgan“? Nein, natürlich nicht, so Daniel Kraft. Und es geht auch nicht darum, dass man sich nicht mehr treffen soll, denn ein Treffen ist gegenüber der digitalen Kommunikation sicher immer wertvoller. Vielmehr geht es um die Frage: Wie schaffen wir es, dass Mitarbeiter einander helfen? In Daniel Kraft´s Vortrag geht es darum, dass die Kommunikation ein fester und anerkannter Wert im Unternehmen wird, den es zu fördern gilt. Und es geht darum, dass auch standortübergreifende Kommunikation stattfindet, dass sich Teams bilden, die für eine Sache gemeinsam einstehen und motiviert sind sich und damit das Unternehmen voran zu bringen.

Um was es sich beim Social Workplace, so wie wir Social Media im Intranet nennen, eigentlich geht, ist letzten Endes der Mensch. Und nur der. Aber bevor ich zu viel verrate, lege ich jedem diesen Vortrag ans Herz, der im Übrigen großartiges Feedback erhalten hat:

Wenn Ihnen von der Wackelei der Kamera noch nicht zu schwindelig geworden ist (ich verspreche hiermit, das nächste Mal ein Stativ zu verwenden), können Sie sich dazu auch gerne die Präsentation auf Folien ansehen:

Ergänzend zum Vortrag möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auch auf einen Film hinzuweisen, der nur eine Möglichkeit einer technischen Implementierung zeigt. In diesem Beispiel wurden die Komponenten: DAM (Document Asset Management – früher Artesia), DM (Document Management – früher Livelink) und das Microblogging Tool für interne Kommunikation Yammer, eingebunden:

Mehr Beispiele gibt es übrigens auf unserem YouTube Kanal zu sehen.

Für uns ist aber vor allem eines am Anfang wichtig: Erst mal die Ziele festzulegen, bevor sich die Fragen darum drehen, welche Tools eingesetzt werden sollen. Trotzdem finde ich diesen Film wichtig, denn bei Gesprächen mit Kunden kam heraus, dass manche Möglichkeiten (noch) gar nicht gesehen werden können.

Falls Sie Anregungen oder Fragen haben, freuen wir uns über einen Kommentar und natürlich auch den direkten Kontakt. Ganz im Sinne eines Social Workplaces, möchten wir gerne mit Ihnen in die Diskussion gehen um zu erfahren, wie Sie die Chancen aber auch Risiken aus Ihrem Umfeld einschätzen.

 

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