Jochen Adler

Kundenbeispiel: Digital Workplace Potenzial ermitteln und darstellen

Jochen Adler am 01. November 2016   Jetzt kommentieren




Wie lässt sich das geschäftliche Potenzial des Digital Workplace ermitteln und darstellen? Zum IOM Summit 2016 steuerte netmedia ein Kundenbeispiel bei (Video, 11min).

Beginnen wir diesen Artikel – wie auch meinen Vortrag – mit einem lustigen Lückentext. Wenn sie sich in Ihrem Unternehmen mit der Gestaltung digitaler Arbeitsplätze befassen, mit mobiler Vernetzung, mit Communities, mit einem Enterprise Social Network, mit Führungsqualitäten für die digitale Ära, dann wird man Ihnen früher oder später die folgende Frage stellen:

Wie viele ______ verkaufen wir damit mehr?

Wir helfen allen unseren Kunden, diese Frage zu beantworten, ob es um Turnschuhe geht oder um Chipstüten, um Beratungsmandate oder um Stromverträge. Führungskräfte bei DHL würden die Lücke mit „Luftfrachttonnen“ füllen. An der Antwort – und an der Überzeugung aller Unternehmenseinheiten – arbeiten netmedia und Deutsche Post gemeinsam bereits seit Anfang 2015.

Ausgangspunkt unserer preisgekrönten Vorgehensweise sind Workshops mit Spitzen-Führungskräften, die dem interdisziplinären Projektteam geholfen haben, das Potenzial der digital vernetzten Arbeitsweise an diejenigen Kennzahlen zu knüpfen, mit denen sich das Management sein ständiges betriebliches Lagebild verschafft. Hierbei handelt es sich um Prozess-Durchlaufzeiten (bspw. in Operations), um Kennzahlen zur Kundenzufriedenheit und –abwanderung (im Vertrieb), oder um Fallbearbeitungszeiten und Lösungsquoten (im Service).

dpdhl_vorgehen_interviews.jpgMit diesem Kennzahlen-Instrumentarium ausgestattet, hat das netmedia-/DPDHL-Projektteam auf Basis eines formlosen Leitfadens Gespräche in vielen Organisationsteilen geführt. Wir wählen hierfür gezielt Ansprechpartner aus, die ihre Beiträge an zentralen Stellen der Wertschöpfungskette leisten (im Vertrieb, in Operations, im Service), gleichzeitig aber einen guten Überblick darüber haben, wie Prozesse ineinandergreifen (beispielsweise als Teamleiter und Manager der ersten Führungslinie). Mit diesen Menschen sprechen wir über ihre Arbeit – nicht über Tools! – und erhalten zahlreiche Anekdoten, die qualitativ belegen, wie digitale Vernetzung die Arbeit „besser macht“: erfüllter, effizienter und effektiver. Diese Beobachtungen „von der Front“ lassen sich als Hypothesen formulieren; sie liefern dem Management auf allen Ebenen wertvolle Argumente für die Propagierung moderner Zusammenarbeit und helfen, Skepsis und Widerstände zu überwinden.

 

dpdhl_vernetzung_vorarbeiter.jpgWeitere netmedia-Engagements bei Deutsche Post DHL haben sich

  • mit einer Reifegradeinschätzung zur Digitalkultur verschiedener Geschäftseinheiten („digital readiness“),
  • mit der Modellierung geschäftlichen Mehrwerts durch digitale Vernetzung („business value“, was Grundlage des hier dargelegten Vorgehens war) und
  • mit einer breit angelegten Mitarbeiter-Umfrage zu Nutzung und Verhaltensweisen am digitalen Arbeitsplatz („usage & attitudes“) befasst.

dpdhl_chart_anspruchsgruppen_kampagnen.jpgUnser Auftraggeber kann durch unsere Zusammenarbeit die kommunikative Begleitung der Veränderungen, die digital vernetzte Arbeit mit sich bringt, erheblich besser auf die jeweiligen Anspruchsgruppen zuschneiden, vom Vorstand bis zum Betriebsrat, vom Leiter eines Logistikzentrums bis zum mobilen Paketzusteller. Wir haben auf der Grundlage unserer strategischen Zusammenarbeit ein umfassendes Enablement Framework entwickelt, das den Konzern mit seinen nahezu 500.000 Beschäftigten bei der Weiterentwicklung zur digital vernetzten Organisation unterstützt.

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit wissen wollen, sprechen Sie uns an.