Bianca Gade

Enterprise 2.0 Monatsrückblick März 2012

Bianca Gade am 03. April 2012

 

Der März bescherte uns nicht nur die ersten Frühlingsblumen, sondern auch im Web einen bunten Strauß an interessanten Beiträgen. So beginnen wir diesmal mit der Frage, wie und warum Mitarbeiter stärker am Unternehmen beteiligt werden sollten. Anschließend erklärt uns mein Kollege Kai-Eric Fitzner die drei Phasen, wie wir Neuerungen erleben - je nachdem wie alt wir sind. Als interessante Ergänzung erschien bereits Ende Februar ein erhellender Artikel, der die Unterschiede zwischen den Digital Natives und ihren Chefs aufzeigt. Ein echter Augenschmaus ist das Video, in dem Fabian Seewald kunstvoll Enterprise 2.0 mit seiner Jongleurskunst erklärt. Mit Vorurteilen möchte, beim nächsten vorgestellten Post,  Mark Fidelman aufräumen, indem er Social Media Mythen und Realtiäten gegenüber stellt. Der letzte lesenswerte Link ist die Pressemitteilung zum Gallup Engagement Index 2011, der erstaunliche Ergebnisse hinsichtlich der Mitarbeiterbindung zu Tage bringt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser bunten Auswahl und ein frohes Osterfest!

Aus Betroffenen Beteiligte machen. Ein alter Hut?
Man kann es nicht oft genug sagen: Recruiting hört nicht auf, wenn der Vertrag unterschrieben wurde. In diesem Artikel wird sehr richtig erkannt, dass nur ihre eigene Beteiligung (die) Mitarbeiter wirklich motiviert. Und was noch besser ist: Sie identifizieren sich mit ihrem Unternehmen. Und das wirkt sich sowohl intern als auch extern aus. Ein alter Hut? Mitnichten: Der Leistungsdruck auf Unternehmen nimmt zu und macht es aktueller denn je.

Neuerungen? Schnickschnack. Nicht mit mir!
Wir alle durchleben drei Phasen, in denen wir Neuerungen unterschiedlich aufnehmen. Von selbstverständlich über faszinierend bis widernatürlich. Diese Erkenntnis nötigt uns zum Handeln. Das hat mein Kollege Kai-Eric Fitzner in einem Blogpost sehr schön aufbereitet, der jeden zum Nachdenken anregen sollte. 

Die Digital Natives und Ihre Chefs
Auf dem mir bisher noch unbekannten Blog Versicherung 2.0 erschien bereits im Februar ein interessanter Artikel, den ich Ihnen trotzdem nicht vorenthalten möchte: In diesem werden interessante Unterschiede zwischen Digital Immigrants und Digital Natives aufgezeigt, was gerade für Recruiting-Interessierte von Interesse sein kann.

Jongleur erklärt Enterprise 2.0: Vom Arbeiten im Unternehmen der Zukunft
Dass Fabian Seewald ein Faible für Enterprise 2.0 hat, war mir seit dem JamCamp-Event in Frankfurt bekannt, als er dort Dundu vorstellte. Fabian kann aber noch mehr: Er jongliert. Das ist erst mal nichts besonderes, doch hinter dem Link verbirgt sich ein besonders erfrischendes Video: Mit seinen Bällen schafft er eine Metapher und erklärt damit das Unternehmen der Zukunft. Einfach nur großartig!

The Myth of Social Media Tactics Versus the Reality of Social Business Strategies
Die hier beschriebenen Ansichten sind zwar nicht neu, aber gut ist, dass sie mal übersichtlich aufgelistet wurden. Mark Fidelman nennt drei Dinge aus dem Themenspektrum des Social Media, von denen er behauptet, dass diese ohne sie zu hinterfragen akzeptiert werden. Das betrifft z.B. die zeitliche Erwartung eines Kulturwandels oder die Frage, warum so wenig analytisch und strategisch vorgegangen wird.

Pressemitteilung zum Gallup Engagement Index 2011
Ein sehr lesenswertes Whitepaper ist der neue Gallup Engagement Index 2012. Er ist seit dem 20. März online und legt offen, dass Gehalt und Aufgabe sind nicht maßgeblich für die emotionale Mitarbeiterbindung sind. 23% der Beschäftigten haben innerlich gekündigt und 63% der Arbeitnehmer machen Dienst nach Vorschrift. Einzig 14% sind durch die hohe emotionale Bindung bereit, sich freiwillig für die Unternehmensziele einzusetzen. Das ist erschreckend aber nicht unlösbar: Leadership 2.0 wird eines der Seminarthemen auf der IOM sein.