Eric Schlufter

Ihr netmedianer im Süden: Eric Schlufter

Eric Schlufter am 10. Mai 2016

 

Servus, ich freue mich, mich Ihnen als neuer netmedianer vorstellen zu dürfen. Mein Name ist Eric Schlufter, ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern der Generation Z. Von München aus berate ich unsere Kunden hinsichtlich ihrer Strategie und Konzeption auf dem Weg zum Social Workplace.

Schnelle, offene Kommunikation, flache Hierarchien, Innovationen, die sich aus dem Experiment und der Improvisation ergeben – diese Arbeitsform habe ich schon mein ganzes Berufsleben lang in Unternehmen hineingetragen. Für mich ist sie die Grundvoraussetzung für die Unternehmen, die die Digitale Transformation erfolgreich meistern wollen. Immer geht es dabei um Verknüpfungen – darum, dass alle alles zur gleichen Zeit wissen können – aber nicht müssen. Räumlich voneinander getrennte Teile eines Unternehmens arbeiten nahtlos zusammen, Lieferanten und Kunden greifen auf die Daten eines Unternehmens zu.

Diese Arbeitsform ist nur durch vernetzte Zusammenarbeit und digitale Kommunikation möglich. Das Handwerk des Beratungsgeschäfts zur Digitalen Transformation habe ich von der Pike auf gelernt. An der Freien Universität Berlin studierte ich Kommunikationswissenschaften und Arbeitspsychologie und entwickelte im Team um Professor Axel Zerdick die digitalen Produktionsverfahren für Zeitschriften, die ich bis Mitte der neunziger Jahre als Zeitschriftenentwickler bei Gruner + Jahr Berlin konkret umsetzen konnte.

Heute arbeiten fast alle Wissensarbeiter so wie Redakteure bereits vor 25 Jahren arbeiteten. Sie lesen E-Mails, recherchieren, telefonieren, analysieren, diskutieren, publizieren, kooperieren, kaufen, verkaufen oder bewerten und all das am digitalen Arbeitsplatz. Bei MetaDesign konzipierte ich 2 Jahre lang Corporate Websites und Intranets, wie z.B. von Audi. Während dieser Zeit wurde mir durch die intensive Zusammenarbeit mit den Kunden klar, dass die wirkliche Transformation durch Digitaltechnologien am Workplace stattfinden muss und ich das mitgestalten wollte.

Bei Bayer und BMW habe ich das über 15 Jahre getan. Für die Bayer AG konzipierte ich das weltweit erste personalisierbare Mitarbeiter-Portal eines DAX-Konzerns zusammen mit dem damaligen Internet-Riesen„Yahoo!

Und für die BMW Group die Kommunikationsstrategie für den Einsatz digitaler Medien in der internen Kommunikation und ein personalisierbares Intranet, das heute auch als Extranet betrieben wird. Zusätzlich führte ich dort 2005 zur Einführung des neuen Mail- und Kalenderprogramms ein unternehmensweites Wiki ein. So etwas hatte es in einem DAX-Unternehmen noch nicht gegeben. Alle Mitarbeiter konnten aktiv ihr Wissen zur Verfügung stellen. Das kam der ursprünglichen Vision des World Wide Web (WWW) ganz nah:

Tim Berners-Lee, der Erfinder des WWW, hatte ja das WWW 1990 als Intranet so konzipiert, dass jeder CERN-Mitarbeiter problemlos Inhalte im Browser hinzufügen konnte. „Web 1.0 was all about connection people“, so Berners in einem Podcast. Es braucht somit nach seinen Vorstellungen kein Web 2.0 oder höher, es ging immer schon um´s Mitmachen. Welch ein Segen, dass dieser weise Mann die Technologie der Menschheit schenkte.

Die Realisierung von Berners Vision bei BMW verursachte damals einiges an Bedenken bei manchen Managern. Ich muss heute noch schmunzeln über die damals teilweise lächerlichen Diskussionen, die ich mit den unterschiedlichsten Bedenkenträgern führen musste („Das geht ja gar nicht, wenn da jeder im Intranet schreiben kann.“).

Erstaunlich finde ich heute, mehr als 10 Jahre später, dass es in vielen Unternehmen immer noch die gleichen Bedenken gibt. Gerade so, als wäre die Zeit stehengeblieben, als würde es keine Generation Z geben, die mit dem selbstverständlichen Gebrauch von digitalen Technologien wie World Wide Web, MP3-Player, SMS und Mobiltelefonen oder Tabletcomputern und Smartphones seit dem Kindesalter aufgewachsen sind. Die von Anfang an mitmacht und sich das anders gar nicht mehr vorstellen kann. Wie meine Kinder.

Wer einmal gesehen hat, wie sich Arbeitsgruppen von Schülern über Facebook und Whats App abstimmen und tolle Ergebnisse produzieren, fragt sich sowieso, warum das in der Arbeitswelt nicht auch so einfach geht? Zum Glück ist die Zeit nicht bei allen Unternehmen stehengeblieben.

Heute nutze ich meine Erfahrung, um Unternehmen bei der Transformation zur mitarbeiterorientierten, agilen Organisation mit effektiver, digitaler Zusammenarbeit zu unterstützen. Wenn Sie sich auch auf diesen Weg machen möchten oder bereits sind und ähnliche Herausforderungen zu bewältigen haben, wie ich sie zuvor beschrieben und erlebt habe, helfen ich Ihnen gerne und freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen.

Herzliche Grüße aus München.

Eric Schlufter