Alexander Fuchs

Kommunikation im Netzwerk. Innen wie außen.

Alexander Fuchs am 16. August 2012

 

Menschen verknüpfen sich im Internet, wir verknüpfen Mitarbeiter innerhalb Unternehmen und wo verknüpfen sich die Mitarbeiter mit den Kunden? Das sieht man kaum. Auf internen Plattformen ist es wichtig, schnell die richtigen Spezialisten zu finden, das gleiche Problem hat der Kunde von außen doch auch.

Ich finde es schwer bis unmöglich, in einem Corporate Blog zu schreiben und trickse mich selbst damit aus, indem ich darüber schreibe, wieso es mir so schwer fällt. Ein Corporate Blog ist nichts Schlechtes, aber es ist doch etwas anderes, als auf einem persönlichen Blog. Der Unterschied ist zwar nur einen Klick groß, aber die Hemmschwelle ist höher. Kann ich das jetzt so schreiben? Wer liest das eigentlich alles und ist es überhaupt interessant für den Firmenblog?
All diese Dinge habe ich mich gefragt, bevor ich anfing, über den Netzwerkgedanken zu philosophieren. Menschen verknüpfen sich im Internet, wir verknüpfen Mitarbeiter innerhalb Unternehmen und wo verknüpfen sich die Mitarbeiter mit den Kunden? Das sieht man kaum. Auf internen Plattformen ist es wichtig, schnell die richtigen Spezialisten zu finden, das gleiche Problem hat der Kunde von außen doch auch. Trotzdem findet man häufig nur eine info@unternehmen.de Adresse, die auf irgendeine Weise bearbeitet wird.

Warum gibt es nur selten eine Mitarbeitersuche für die Abteilungen? Derzeit findet man häufig Pressesprecher mit Kontaktdaten und Foto auf den Internetseiten großer Unternehmen. Ich stelle mir vor, dass darunter der Status des Mitarbeiters steht. Verfügbar, im Urlaub oder auf Reisen. Dazu ein kleines ansprechendes Foto. Sämtliche Kommunikationswege mit einem Klick.

Der Kunde wählt sich selbst den Ansprechpartner. Als Konsequenz erwartet er, dass sich dieser Mensch um sein Problem kümmert. Es fördert die Kundenbeziehung und stärkt das Vertrauen zum Unternehmen. Eine höhere Kundenzufriedenheit ist die Folge.

Klassische Supportanfragen müssen gemanagt werden, doch am Ende landet diese Anfrage sowieso bei einem der Mitarbeiter. Es gibt dem Kunden die Freiheit, selbst einen Mitarbeiter zu finden und ob er erscheint, entscheidet der Mitarbeiter, je nach Auslastung, selbst.

Ich denke, die Zeiten grauer Kontaktfelder sind vorbei. Lasst wieder Menschen nach vorne.