Bastian Wilkat

Social im Maschinen- und Anlagenbau

Bastian Wilkat am 28. Oktober 2013

 

“Social funktioniert vielleicht in einer Versicherung oder in einer Beratung - aber nicht bei uns als Maschinenbauer!” Kennen Sie diese Aussage, oder sind Sie eventuell selbst der Meinung? Das ist zunächst nachvollziehbar, da die Einsatzmöglichkeiten von Social Software nicht so offensichtlich sind wie bei Leistungen, die digital erstellt, verarbeitet und ausgeliefert werden.

Im Maschinen- und Anlagenbau erkennt man Einsatzmöglichkeiten eventuell erst auf den zweiten Blick. Dann aber tun sich wahre Produktivitätsoasen auf - zum Leid der bestehenden vernetzungsarmen Silos. Viele deutsche Unternehmen haben seit den 90ern ihre Produktionen nach japanischem Vorbild transformiert. Die Lean-Produktion sorgt bis heute für enorme Effizienz bei hoher Qualität und im Vergleich zu klassischer Produktion niedrigen Kosten. Flow, Pull, Kaizen - auf Ebene von sich wiederholenden Arbeitsschritten gibt es keinen mir bekannten besseren Weg für Maschinen- und Anlagenbauer. Doch was ist mit dem nicht Standardisierbaren wie Prototypenbau, komplexen Kundenwünschen, Problemen in der Lieferkette, kurz: Überraschungen größeren Ausmaßes?

Wissen und Können sind meist vorhanden, oft leider versteckt in Silos oder hinter Prozessen. Tobias Mitter hat am 15.10.2013 beim VDMA  zum Thema “Interne Kommunikation” gesprochen und Ansatzpunkte für den Einsatz von Social Software bei Maschinen- und Anlagenbauern vorgestellt. Wir haben für Sie ein kurzes Wrap-Up-Video mit den relevantesten Fragen des Vortrages zusammengestellt:

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