Tobias Blum

Web Solution Management Server 10 - was Sie dabei beachten müssen

Tobias Blum am 02. Juli 2009

 

Seitdem OpenText den neuen Web Solution Management Server auf diversen Events und Webinaren vorgestellt hat, kommen auch zu uns immer wieder Anfragen, welche neuen Funktionen dieser hat. In der Regel möchte der Interessent wissen, ob und wie es möglich ist, das bestehende Projekt upzudaten. Das kann von Projekt zu Projekt immer auch ein wenig unterschiedlich sein, aber einige Punkte können übergreifend für die Migration empfohlen werden. 

Die neuen Funktionen im SmartEdit

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Der neue Smart Edit

Der neue Web Solution Management Server hat neben der neuen Oberfläche im SmartEdit auch einiges an neuen, praktischen Features im Gepäck. Der Fokus liegt dabei ganz klar auf einer sehr vereinfachten und schnellen Arbeit der Redaktion. Einige neue Funktionen sind:

  • Neue Homepage
    Unter Verwendung von Widgets können aktuelle Aufgaben, neue Seiten, gespeicherte Suchen, … von Nutzern zusammengestellt werden.
  • Neuer Suchdialog
    Suchen können gespeichert werden und an verschiedenen Stellen verwendet werden, auch im SmartEdit.
  • Neues Tasks-Fenster
    Fasst Aufgabendialog und Translation-Manager zusammen. Ermöglicht auch die Zusammenstellung persönlicher Tasklisten.
  • Neuer SmartEdit
    Neues Look&Feel, navigation area auf der linken Seite, Clipboard auch im Smart Edit.
  • Process Manager
    Zentrale Steuerung von asynchronen tasks.
  • Neuer PageBuilder
    Implementiert komplett in .net, Unterstützung für Multiprozessorsysteme und bessere Nutzung des Speichers.

Was Sie bei der Migration beachten sollten

Um Ihr Projekt für die Migration vorzubereiten ist es sinnvoll, vorab einige Punkte zu beachten und zu prüfen, um ein sauberes Update Ihres Web Solution Management Servers zu gewährleisten. Durch die uns gestellten Fragen und internen Tests ist dabei folgende Liste entstanden:

  1. Der Web Solution Management Server unterstützt nicht die Professional oder Home Varianten von Windows Server.
  2. Aktuell nicht unterstützt werden die folgenden Integrationen: Trados, CDS, Portal Navigation Manager, SAP Portal Manager 9, MS Office / Outlook Integration
  3. Es wird komplett wegfallen: Easy Archive Integration, XCMS 6.5
  4. Die Releasenotes enthalten Hinweise, wie man die SOAP-Webservices nachträglich aktivieren kann.
  5. Aufgrund der vielen Schnittstellenänderungen auf der zugrundeliegenden technischen Basis sollten Sie sicher stellen, dass das Projekt noch vor der Migration in einer Testumgebung getestet wird.
  6. Der Web Solution Management Server der Version 10.0 unterstützt die Migration der Web Solution Management Server / RedDot CMS-Versionen ab der Version 5.0 (Build 5.0.0.49 oder höher). Die Versionen ab 6.0 können ohne vorherige Deinstallation aktualisiert werden. Alle zu migrierenden Versionen 5.x und die bestehende Web Solution Management Server Software (in diesem Fall RedDot CMS), muss vorher deinstalliert werden. Die Datenbanken sind dabei nicht betroffen. Der Web Solution Management Server 10.0 kann dann mit den bestehenden Systemdatenbanken installiert werden. Bitte lesen Sie hierzu die Installationsanweisungen.
  7. Falls Sie Windows 2008 als Applikationsserver nutzen, sollte jedes Template das Char Set beinhalten, um die speziellen Zeichensätze korrekt im SmartEdit anzeigen zu lassen.
  8. Standardmäßig ist die Microsoft Ajax Bibliothek automatisch im “body”-Bereich des SmartEdits der jeweiligen Seiten und die SmartEdit System Scripts im Header der Seite. Falls Ihr Webprojekt ASPX Seiten beinhaltet, dürfen Sie die automatische Einbindung der Microsoft Ajax Bibliothek hier nicht erlauben.
    Die neue Option “Microsoft Ajax Bibliothek nicht einbinden” befindet sich im SmartTree unter Projekt-Einstellungen verwalten -> Projekt -> Allgemeine Einstellungen -> Einstellungen bearbeiten. Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, wird die Microsoft Ajax-Bilbiothek nicht automatisch eingebunden. Diese Einstellung gilt für das gesamte Projekt. Um die SmartEdit Funktionalität zu aktivieren, muss der Aufruf an die Stelle, an der die Skripte eingefügt werden. Im Template-Editor ist der “System Scripts” in der RedDot Platzhalter Liste dort abrufbar, wo Sie sie anschließend irgendwo im Template positionieren können. Diese Änderung muss für alle Templateseiten eines Projektes gemacht werden, die Sie im SmartEdit bearbeiten möchten. Für Seiten mit einem Containeraufbau sollten die Platzhalter nur einmal für die gesamte Seite erscheinen.
  9. Diese Version beinhaltet einige neue CSS und JavaScript-Funktionen für die Schnittstellenfunktionalität und das Design. Bitte überprüfen Sie das Projekt vorab nach Präfixen zu JavaScript und Stylesheets, Variablenbezeichnungen, Funktionalitäten, CSS-Klassen, IDs der HTML-Elemente oder dergleichen ab. “RD” für “RedDot”, “CoponentArt2007″ oder “SYS” sollten Sie nicht verwenden, da diese vom System genutzt werden. Die selben Präfixe zu nutzen, könnte Fehler oder Störungen der Schnittstelle hervorrufen.
  10. Der Pfad für temporäre Dateien RDExecute und PreExecute hat sich geändert. Diese befinden sich nun im Unterverzeichnis “[Anmeldenummer Pfad]  \ ASP \ reddottemp \ [SessionID]“. Wenn das Standartprojekt verwendet wird und falls dort relative Pfade vom benutzerdefinierten Skripts zu anderen Verzeichnissen auf dem Server führen, sollte dieser geänderte Pfad nicht außer Acht gelassen werden.
    Die Scriptreferenzen können nachbearbeitet werden oder die Ordner für die temporären RDExecute und PreExecute Dateien würden in den allgemeinen Einstellungen im Projekt, innerhalb des SmartTrees, angepasst. Um das Problem zu Lösen, definieren Sie den lokalen ASP Ordner als physischen Pfad und “/” als virtuelles Verzeichnis.

Unterstützte Systeme

  • Windows 2008 wird nun unterstützt, ebenso MSSQL 2008 (mit Backwardcompatibility pack).
  • IE8 (Internet Explorer Version  wird unterstützt, aber muss u. U. in den Kompatibilitätsmodus gesetzt werden.
  • FF3 (Firefox Version 3.x) wird unterstützt, aber nicht in SmartTree, Server Manager, RedDot Texteditor, Navigation Manager. Es können Probleme mit Umlauten auftreten.
  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 wird nun verlangt.

Weitere Screenshots

Homepage
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Aufgaben
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Suche
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