Jochen Adler

Wie ich zum Social Workplace kam

Jochen Adler am 21. Januar 2014

 

Als neu-netmedianer möchte ich mich kurz vorstellen und erzählen, wie ich zum Social Workplace kam.

Seit Mitte der 1990er Jahre beschäftige ich mich mit Software-Projekten und der Technologieeinführung, vom Start-Up bis zum internationalen Großkonzern, in der Unternehmensberatung wie auch in der Anwendung. Zuletzt habe ich der Deutschen Bank Antworten auf die Frage gesucht, was diese äußerst traditionsbewusste, historisch gewachsene, aber auch hochgradig effizienzgetriebene und weltumspannende Organisation fit für die Zukunft hält.

Aufgrund meiner relativ breiten Erfahrung sowohl mit den digitalen Medien und Technologien als auch aus unterschiedlichen Teamsituationen, wurde ich zunehmend zum Ratgeber für “virtuelles Teamwork”.

Einen “Aha-Moment”, um die Magie des “Social Workplace” zu erklären, hat mir der Begriff “Awareness” verschafft, wie er mir im nebenberuflichen Studium begegnet ist: “Awareness is an understanding of the activities of others, which provides a context for your own activities” (Dourish, Bellotti, 1992)

Genau diese “Awareness” vermittelt nämlich demjenigen, der sie im virtuellen Team erlebt, Zusammenhalt und Sinngefühl: Wer macht was bis wann? Wie passt mein Beitrag in den Gesamtplan? Wann - und von wem - bekomme ich den Input, den ich brauche, um weiterzukommen? Wer wartet auf meine Ergebnisse? Wenn Antworten auf diese Fragen spielerisch bei der Hand sind, macht die verteilte Arbeit Spaß und wir sind produktiv.

Noch vor einigen Jahren konnte jeder Beobachter eines weltumspannenden, über die Zeitzonen verteilten Projektteams die Frustration der Mitglieder mit Händen greifen: endlose Telefonkonferenzmarathons, e-Mail-Ketten mit überbordendem Verteiler, ungezählte Dokumentenversionen. Doch in jüngerer Zeit gibt es Erfolgserlebnisse, wo nämlich “Awareness” dank geschickter Vernetzung am Arbeitsplatz auch im verteilten Arbeiten Einzug hält - gerade so, als wäre man im selben Raum. Das ist einerseits ganz einfach ein technischer Fortschritt. Andererseits aber, das muss gesagt werden, ist reibungslose Zusammenarbeit in einer verteilten und sich ständig wandelnden Organisation der Lohn derjeniger, die ihre Workflows, Prozesse und die Kultur der Zusammenarbeit angesichts neuer Möglichkeiten gezielt und geschickt neu justieren. Gewinner sind also letztlich diejenigen, die die Technik, die längst breit zur Verfügung steht, für sich und ihr Verantwortungsgebiet “smart” anpassen und flächendeckend nutzen.

So hat mich zunehmend diese Frage beschäftigt: Wie muss die Arbeitsumgebung aussehen, in der man angesichts der jeweiligen Unternehmens- und Teamsituation, optimale Ergebnisse in der Zusammenarbeit erzielt - egal wo man ist, unabhängig von Hierarchiestufe, Funktion oder Standort, angepasst an jede Auftrags- und Arbeitslage?

Deswegen freue ich mich auf meine neuen Aufgaben bei netmedia. Denn unsere Antwort ist der digitale, vernetzte “Social Workplace”.

Sie müssten mal erleben, wie sich zwei Kollegen von verschiedenen Standorten herzlich begrüßen, gerade wie alte Schulfreunde. Wenn Sie dann feststellen, dass die beiden sich noch nie zuvor im “echten Leben” begegnet sind, sondern sich nur aus der verteilten Zusammenarbeit an Blogposts und Kommentaren, an digitalen Konzepten und Dokumenten kannten: Das vergessen Sie nie. Und wenn Sie Führungskraft mit Ergebnisverantwortung für Ihre verteilten Mitarbeiter sind: Das wollen Sie auch!

Wir helfen Ihnen, das Potenzial Ihrer Organisation für digital vernetzte Zusammenarbeit einzuschätzen. Wir erarbeiten für Sie eine spezifische Social-Workplace-Strategie und setzen dabei gezielt den Hebel an, damit Sie schnell Erfolge vorweisen können. Wir helfen bei der Technologieauswahl. Und falls Sie die Technologie bereits im Haus haben, sich aber fragen, wie Sie endlich auch die breite Akzeptanz bei den Mitarbeitern erreichen oder Widerstände überwinden, dann steht unser Team mit Rat und Tat zur Seite.

Kurzum: Wir helfen Ihnen, den “Arbeitsplatz der Zukunft” schon jetzt zu erschließen. Als Netzwerker freue ich mich über jeden Austausch. Gerne können Sie sich für unseren Newsletter anmelden, so dass wir Sie mit interessanten Neuigkeiten versorgen können. Es würde mich freuen, von Ihnen zu hören.