Bastian Wilkat

WiMa-Tage 2014: Erfahrungswerte aus 15 Monaten Social Intranet und Workshopergebnisse

Bastian Wilkat am 26. November 2014   Jetzt kommentieren




Von 18. - 19.11.2014 fanden die 10. Wissensmanagement-Tage in Stuttgart statt (hier unser Ankündigungsblogbost). Beide Tage waren gefüllt mit Vorträgen und Workshops zu den Themen Wissensmanagement und Social Collaboration, die von rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern interessiert verfolgt wurden.

Wir haben mit Michael Schomisch das Social Intranet der Detecon International GmbH vorgestellt. Das Besondere: Der Launch des Social Intranet mit SharePoint 2013 und Sitrion (ehem. NewsGator) liegt bereits 15 Monate zurück. Dadurch konnten wir dem Plenum viele Hinweise über Stolpersteine in der "Post-Launch-Phase" geben. Die anschließende Fragerunde und Diskussion zeigte, dass viele Unternehmen Langzeiterfahrungen im Bereich Social Intranet interessieren.

Außerdem befragten wir während der Veranstaltung 23 Personen zum Thema "Akzeptanz von Social Software". Zwar sind die Ergebnisse nicht repräsentativ. Wir konnten dennoch spannende Erkenntnisse gewinnen, die in einem von uns durchgeführten Workshop praxisnah diskutiert wurden. Die Umfrageergebnisse und die erarbeiteten Maßnahmen für den Umgang mit Akzeptanzproblemen von Social Software finden Sie in der folgenden Präsentation.


Unsere Einschätzung zu den Ergebnissen

Bereits 21 der befragten 23 Personen berichten, dass in ihrem Unternehmen eine Social Software eingesetzt wird. An dieser Stelle muss natürlich berücksichtigt werden, dass ein Schwerpunkt der Konferenz "Social Collaboration" war, und am Thema besonders interessierte Personen teilnahmen. Außerdem haben wir den konkreten Einsatz in der Breite nicht spezifisch abgefragt. Und dennoch zeigt sich an dieser Zahl, was wir derzeit in vielen Unternehmen sehen, mit denen wir in Kontakt stehen: Das Thema "Social Media im Unternehmen" ist keine große Unbekannte mehr. Meist existieren ein oder mehrere Pilotprojekte, um die Prinzipien der mit Social Software einhergehenden neuen Arbeit ausführlich zu testen.

Erhellend sind vor allem die größten Probleme der Anwendenden. Es lässt sich eine Kausalität zwischen Usability (Anwendbarkeit und Zugang zur Software) und Akzeptanz feststellen: je nachvollziehbarer Funktionen auf konkrete Einsatzmöglichkeiten der Anwendenden passen, um so höher ist die tatsächliche Nutzung.

Gleichwohl ist die Macht von unsichtbaren Einflüssen nicht zu unterschätzen. Sowohl in den Interviews als auch im Workshop kam wiederholt die Aussage auf, dass die Akzeptanz einer Social Software seitens der Mitarbeitenden vom Verhalten der direkten Vorgesetzten abhängig sei. Wenn ein/e Vorgesetzte/r beispielsweise sehr passiv auf einer sozialen Plattform ist, "steigen die Hemmungen der Mitarbeitenden sich zu beteiligen, da sie nicht wissen, ob sie gewünscht ist oder als Zeitverschwendung angesehen wird", so eine Teilnehmerin des Workshops.

Kennen Sie Akzeptanzprobleme in Ihrem Unternehmen?

Unabhängig davon, welche Social Software Sie bereits im Unternehmen einsetzen, lassen sich etablierte Vorgehensweisen empfehlen. Diese erstrecken sich von der ersten Analyse der derzeitigen Situation und den wichtigsten Stakeholdern bis hin zur Einführungsstrategie. Sollten Sie bereits Yammer im Einsatz haben, haben Sie es jetzt noch einfacher: Mit dem Yammer Adoption Checkup erhalten Sie innerhalb weniger Tage sehr präzise darüber Auskunft, wo Akzeptanzprobleme vorliegen und bekommen auf dieser Basis Handlungsempfehlungen von uns. Und das alles in einem übersichtlich geschnürten Paket. Zögern Sie nicht, und kontaktieren Sie uns noch heute!